> Redesign des ICE1

News vom 9.8.2005:


Erster modernisierter ICE 1 wieder im Einsatz

Bahn investiert bis 2008 rund 180 Millionen Euro in ICE 1 • Modernes Design und Stromanschluss für Computer an allen Plätzen

180 Millionen Euro kostet die Modernisierung aller 59 ICE 1-Züge. Jetzt steht der erste Zug den Kunden wieder zur Verfügung: Er verkehrte erstmals am 5. August als ICE 787 von Hamburg nach München.

Anmerkung der Redaktion: Weitere Einsätze und Fahrzeiten finden Sie aktuell in unserem News-Forum.

Fahrgäste, die mit dem Zug unterwegs sind, erwartet ein völlig neues Ambiente. Die neuen Sitze sind in der 2. Klasse mit blauem Velours, in der 1. Klasse mit dunkelblauem Leder bezogen und verfügen über bewegliche Armlehnen. Einen höheren Komfort bieten auch die neuen Falttische, die ihre starren Vorgänger ersetzen. Durch den Klappmechanismus können Fahrgäste ihren Tisch nach den individuellen Bedürfnissen verkleinern oder vergrößern. Ein wesentlicher Fortschritt für Fahrgäste, die unterwegs einen Laptop oder andere elektronische Geräte nutzen wollen, sind die neuen Steckdosen an allen Sitzplätzen. Moderne Displays zur Information der Fahrgäste und ein elektronisches Reservierungssystem runden die technischen Neuerungen im Fahrgastbereich ab. Im neuen Design präsentieren sich nach der Modernisierung auch Restaurant und Bistro – hier finden die Reisenden rote Lederbänke, Glastrennwände und Tische in Steinoptik.
Das gesamte Redesign-Programm umfasst insgesamt 708 Mittelwagen sowie 118 Triebköpfe. Pro Zug dauert die Modernisierung rund 25 Arbeitstage. Mit den modernisierten ICE 1 Zügen steht den Kunden eine moderne Flotte zur Verfügung, die viel Komfort und zahlreiche Vorteile bietet. Durch den Einbau von Steckdosen lässt sich die Reisezeit im ICE 1 jetzt noch besser als zuvor als Arbeitszeit nutzen.

Quelle: DB-Pressemitteilung

In der 1. Klasse:

Das Restaurant:

Der Bistro-Bereich:

Reservierungsanzeige an Abteilen:

Bestuhlung der 2. Klasse:


News vom 27.7.2005:

ICE 1 im neuen Design: Mehr Komfort für Bahnkunden

Erste ICE-Generation wird für 180 Millionen Euro modernisiert • Neue Sitze und Steckdosen

1991 startete die Deutsche Bahn mit dem Einsatz des ICE 1 in ein neues Bahnzeitalter. Rund 400 Millionen Kilometer – die dreifache Entfernung von der Erde zur Sonne – hat die Flotte seit ihrer Premiere absolviert. Fast 15 Jahre später modernisiert die Bahn alle 59 Züge der ersten ICE-Generation von Grund auf. Die Fahrgäste erwarten zahlreiche Verbesserungen bei Komfort und Service: 42.000 Sitze, 40.000 Quadratmeter Teppichboden, Tische, Wandverkleidungen und Sanitäranlagen werden komplett erneuert.

In die bisher umfangreichste Verjüngungskur der Flotte investiert die Bahn bis zum Jahr 2008 rund 180 Millionen Euro. Der erste Zug wurde Ende Juli im Werk Nürnberg fertiggestellt und wird ab Anfang August eingesetzt. Dieser ICE 1, getauft auf den Namen Nürnberg, wird dann nach umfangreichen Testfahrten sein zweites Bahnleben beginnen.

Das sogenannte Redesign umfasst insgesamt 708 Mittelwagen sowie 118 Triebköpfe und dauert pro Zug rund 25 Arbeitstage. Alle Fahrgasträume werden komplett entkernt und anschließend in einem neuen Design gestaltet. Insgesamt bauen die Techniker pro Wagen rund 12.000 Komponenten aus. Diese werden je nach Bedarf gereinigt, aufgearbeitet oder komplett ersetzt.

Bei der Bestuhlung wird der Zug jüngeren ICE-Generationen angepasst: Die neuen Sitze sind in der 2. Klasse mit blauem Velours, in der 1. Klasse mit dunkelblauem Leder bezogen und verfügen über bewegliche Armlehnen. Weil die neuen Sitze wesentlich leichter und schlanker als ihre Vorgänger sind, werden pro Wagen durchschnittlich fünf neue Plätze geschaffen. Damit steigt die Kapazität je Zug um rund 60 auf 703 Plätze – eine gute Nachricht für alle Fahrgäste, die in den Hauptreisezeiten freitags und sonntags freie Sitzmöglichkeiten suchen.

Mit einem Sitzabstand von 92 Zentimetern in der 2. Klasse und 101 Zentimetern in der 1. Klasse bietet der ICE 1 auch künftig wesentlich mehr Bein- und Bewegungsfreiheit als andere Verkehrsmittel. Im Reisebus und im innereuropäischen Luftverkehr müssen sich Passagiere in der Regel mit Sitzabständen von 71 bis 85 Zentimeter begnügen. Höherer Komfort erwartet die Kunden auch durch den Einbau von 5.000 Falttischen, die ihre starren Vorgänger ersetzen. Durch den
Klappmechanismus können Fahrgäste ihren Tisch nach den individuellen Bedürfnissen verkleinern oder vergrößern. Ein wesentlicher Fortschritt für Fahrgäste, die unterwegs einen Laptop oder andere elektronische Geräte nutzen wollen, sind die neuen Steckdosen an allen Sitzplätzen. Moderne Displays zur Information der Fahrgäste und ein elektronisches Reservierungssystem runden die technischen Neuerungen im Fahrgastbereich ab.

Im neuen Design präsentieren sich nach der Modernisierung auch Restaurant und Bistro – hier finden die Reisenden rote Lederbänke, Glastrennwände und Tische in Steinoptik vor.

Alle Triebköpfe erhalten neue Drehgestellrahmen, die gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier entwickelt und von der Deutschen Bahn getestet
wurden. Bremsen und Klimaanlagen werden ebenfalls überarbeitet.

Nach dem Redesign werden alle 59 ICE 1 einheitlich aus zwölf Wagen gebildet: Jeder Zug führt dann vier Wagen der 1. Klasse (197 Plätze), sieben Wagen der 2. Klasse (506 Plätze) und in der Mitte zwischen beiden Klassen das Bordrestaurant.

Mit 358 Metern ist die ICE 1 der längste aller ICE-Typen. Die 59 Züge bilden bis heute das Rückgrat des DB-Fernverkehrs auf den stark frequentierten Nord-Südmagistralen: Der ICE 1 bedient die Linien Hamburg-Frankfurt/Main-Stuttgart/Basel, Hamburg-Würzburg-München und Berlin-Frankfurt/Main-Stuttgart-München. Einzelne Züge fahren bis Wien, Zürich und Interlaken.

Quelle: DB-Pressemitteilung


News vom 25.7.2005:

Betriebserprobung ICE 1 nach Redesign (Stand 28. Juli 2005)

Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten im Werk Nürnberg werden die ICE 1 einer umfangreichen Erprobung unterzogen. Hierzu gehören auch Langlauffahrten, auf denen u. a. das Fahrgastinformationssystem (FIS) getestet wird. Anschließend sind die Einheiten in der Betriebserprobung, d. h. im regulären Reiseverkehr unterwegs.

Das Programm für die Langlauffahrten sieht nachfolgende Leistungen vor. Sie gelten auch für weitere ICE 1-Einheiten, dann natürlich mit anderen Datumsangaben:

(Komplettierung, sobald die Daten vorliegen)

Dienstag, 26. Juli 2005

LICE-A 77970 Nürnberg Rbf – Hamburg-Altona:
Nürnberg Rbf 10.28 – Nürnberg Hbf 10.38/43 – Neustadt (Aisch) Bf 11.07 – Würzburg Hbf 11.36/38 – Fulda +12.19/21 – Kassel-Wilhelmshöhe +12.50/52 – Göttingen +13.10/18 – Hannover-Wülfel +13.48/58 – Hannover Hbf +14.04/09 – Celle Gbf +14.27/39 – Uelzen 15.26 – Ashausen +16.06/48 – Hamburg-Harburg +16.55/17.03 – Hamburg Hbf +17.13/32 (Gl. 10) – Hamburg-Altona 17.43

Dienstag, 26. Juli 2005/Mittwoch, 27. Juli 2005

LICE-A 77971 Hamburg-Altona – München Hbf:
Hamburg-Altona 19.08 – Hamburg Hbf +19.29/24 – Lüneburg 19.51 – Uelzen 20.21 – Hannover Hbf +21.31/39 – Göttingen +22.12/14 – Kassel-Wilhelmshöhe +22.32/34 – Fulda +23.03/05 – Würzburg Hbf +23.45/50 – Augsburg Hbf +2.10/36 – München Hbf 3.15

Mittwoch, 27. Juli 2005

LICE-A 77972 München Laim Rbf – Berlin Ostbahnhof:
München-Laim Rbf 8.03 – München-Pasing +8.08/16 – Augsburg Hbf +8.58/9.08 – Günzburg +9.40/10.07 – Ulm Hbf +10.20/24 – Göppingen 10.56 – Stuttgart-Münster 11.23 – Hockenheim 11.49– Mannheim Hbf +11.49/12.11 – Lampertheim +12.22/46 – Groß Gerau-Dornberg 13.18 – Frankfurt (Main) Hbf +13.47/58 (Gleis 3) – Frankfurt-Mainkur 14.26 – Gelnhausen 14.49 – Fulda +15.23/25 – Kassel-Wilhelmshöhe +16.03/10 – Jühnde +16.21/18.27 – Göttingen +18.25/27 – Hannover Hbf +19.07/09 – Bettmar +19.15/53 – Braunschweig Hbf +20.20/31 – Wolfsburg +21.09/12 – Berlin-Spandau +22.15/17 – Berlin Ostbahnhof 22.48

Mittwoch, 27. Juli 2005/Donnerstag, 28. Juli 2005

LICE-A 77974 Berlin Ostbahnhof – Hamburg-Eidelstedt:
Berlin Ostbahnhof 23.15 – Büchen 0.53 – Hamburg Hbf +1.17/27 – Hamburg-Eidelstedt 1.40

Donnerstag, 28. Juli 2005/Freitag, 29. Juli 2005

LICE-A 77975 Hamburg-Eidelstedt – München Hbf:
Hamburg-Eidelstedt 9.40 – Hamburg-Altona +9.48/10.00 – Buchholz (Nordheide) +10.33/45 – Bremen Hbf +11.32/36 – Osnabrück Hbf +12.49/51 – Münster +13.14/27 – Dortmund Hbf +14.13/27 – Hagen Hbf +14.50/52 – Leverkusen-Schlebusch +15.30/16.07 – Köln Hbf +16.20/25 – Bonn Hbf +17.01/03 – Koblenz Hbf +18.02/04 – Mainz Hbf +19.05/08 – Frankfurt (Main) Flughafen +19.30/34 – Hanau (Südseite) +20.04/11 – Aschaffenburg Hbf +20.36/43 – Würzburg Hbf +21.35/44 – Nürnberg Hbf +22.57/23.14 – Treuchtlingen 0.08 – Augsburg Hbf +0.42/45 – München-Pasing +1.08/13 – München Hbf 1.20

Einsätze im Fahrgastbetrieb erfolgen ab 1. August 2005.

 
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