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EK Juli 2017

Eisenbahn-Kurier Juli 2017

Die August-Ausgabe 2017 liegt für Sie ab 14. Juli bei Ihrem Händler bereit

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Die Schiefe Ebene

Die leg­endäre Steil­rampe in Ober­franken

Die Schiefe Ebene – Bestellnr. 594Die Schiefe Ebene zwis­chen den ober­fränkischen Ortschaften Neuenmarkt-Wirsberg und Mark­tschor­gast ent­stand von 1844 bis 1848 als Teil­stück der Ludwig-Süd-Nord-Bahn Lin­dau – Hof. Auf nur 6,8 km Streck­en­länge mussten in schwierigem Gelände 157,7 Höhen­meter gewon­nen wer­den, was die Anlage von aus­gedehn­ten Stütz­mauern, Steindäm­men und Ein­schnit­ten erforder­lich machte

Die Schiefe Ebene stellte eine der bedeu­tend­sten Inge­nieurleis­tun­gen im begin­nen­den Eisen­bahnzeital­ter dar. Zur Zeit ihrer Eröff­nung galt sie als größte Steil­rampe der Welt, die im nor­malen Rei­bungs­be­trieb befahren wurde. Für viele Eisen­bah­n­fre­unde war die Rampe in den sechziger und siebziger Jahren ein Mekka, fuhren doch dort die let­zten Schnel­lzug­dampfloks der Bau­reihe 01. Heute steht das nach wie vor beein­druck­ende Bauw­erk unter Denkmalschutz und ist regelmäßig Ziel zahlre­icher Dampflok­son­der­fahrten.

Stef­fen Lüdecke, ein langjähriger Ken­ner der Schiefen Ebene, hat die bald 170-jährige Geschichte der Rampe in unzäh­li­gen Details zusam­menge­tra­gen. In seinem umfassenden Band wird die große Zeit einer der berühmtesten deutschen Steil­strecken wieder lebendig.

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