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EK Juli 2017

Eisenbahn-Kurier Juli 2017

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Die Bau­reihe 75.5

Das fleißige Lieschen: Sach­sens XIV HT

Die Baureihe 75.5 – Bestellnr. 177Zu den bekan­ntesten säch­sis­chen Ten­der­loko­mo­tiven gehörte die Bau­reihe 75.5. Von 1911 bis 1921 wur­den von der Säch­sis­chen Maschi­nen­fab­rik AG vorm. Richard Hart­mann in Chem­nitz 106 Loko­mo­tiven an die Säch­sis­che Staats­bahn und Deutsche Reichs­bahn geliefert. Einige Maschi­nen mussten nach 1919 als Repa­ra­tionsliefer­ung an Polen und Frankre­ich abgegeben wer­den. Im Jahre 1925 waren noch 83 Loko­mo­tiven vorhan­den, sie kamen auf fast allen säch­sis­chen Strecken zwis­chen Zit­tau und Plauen (Vogt­land) zum Ein­satz. Ein Schw­er­punkt war die Bespan­nung von Per­so­nen­zü­gen im Raum Chem­nitz.

Nach 1945 führte die Deutsche Reichs­bahn noch 89 Loko­mo­tiven der Bau­reihe 75.5 im Bestand. Bis 1967 war der Bestand bis auf 40 Maschi­nen zusam­mengeschmolzen. Alle Loko­mo­tiven waren in Sach­sen verblieben und wur­den von den Bahn­be­trieb­swerken Chem­nitz Hbf. (Karl-Marx-Stadt Hbf.), Glauchau, Falken­stein (Vogt­land) und Zit­tau einge­setzt. Als Muse­um­sloko­mo­tiven blieben 75 501 und 75 515 erhal­ten.

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