Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK Juni 2017

Eisenbahn-Kurier Juni 2017

  • »»Mit einem Klick zum EK-Schnupper-Abo!
  • Vec­tron: Große Aus­liefer­ungswelle bei Siemens
  • König Dampf: Dampflok­fest in Dres­den
  • Mod­ell­bahn: Alfred For­don supert S 10 von 1914

Die Juli-Ausgabe 2017 liegt für Sie ab 16. Juni bei Ihrem Händler bereit

Weit­er­lesen …

LOCO­MORE ist ges­tartet

x242517FitzgeraldIMG 6056242.517 „Fitzger­ald“ ist pünk­tlich mit dem LOCOMORE-Zug in Berlin Hbf eingetrof­fen. Foto: Dierk Lawrenz

Mit dem Slo­gan „Jetzt seid Ihr am Zug“ ist LOCO­MORE gesternin Stuttgart mit der neuen täglichen pri­vaten Fer­n­verkehrsverbindung zwis­chen Stuttgart, Frank­furt, Han­nover und Berlin ges­tartet. Rund 1300 Per­so­nen haben via Crowd­fund­ing den Start des neuen Fernzuges ermöglicht. „Nun geht es darum, dass möglichst viele Leute ein­steigen und sich von unserem neuen Fernzug­pro­dukt überzeu­gen lassen,“ so der geschäfts­führende Gesellschafter Derek Ladewig. „damit wir zusam­men aus LOCO­MORE eine Erfol­gs­geschichte machen“.

xlocomoreFullSizeRender 2Ein neues Gesicht in Berlin: HECTORRAIL-Lokomotive mit LOCOMORE-Reisezug.
Seit gestern bietet der LOCO­MORE den Reisenden einen Alter­na­tive nicht nur zur DB Fer­n­verkehr, son­dern auch zu PKW, Fern­bus und Flieger mit Unter­wegshal­ten in Vai­hin­gen, Hei­del­berg, Darm­stadt, Frank­furt (Main) Süd, Hanau, Fulda, Kassel-Wilhelmshöhe, Göt­tin­gen, Han­nover und Wolfs­burg. Und in Berlin erhält der Bahn­hof Zoo mit LOCO­MORE wieder einen Fer­n­verkehr­shalt, ferner wird in der Bun­de­shaupt­stadt am Haupt­bahn­hof, am Ost­bahn­hof und in Licht­en­berg gehal­ten. Mit mod­ernisierten klas­sis­chen Reisezug­wa­gen und max­i­mal 200km/h ist der LOCO­MORE deut­lich schneller als der Fern­bus und nur wenig langsamer als der ICE und mit 100% ökostrom des ökostrompi­oniers NATURSTROM unter­wegs.

x242517FullSizeRender 3Um 15.01 Uhr geht es nach Stuttgart zurück. 242.517 ver­läßt den Bahn­hof „Zool­o­gis­cher Garten“. Fotos: Dierk Lawrenz
Ab 22 € kön­nen Reisende Tick­ets inklu­sive Sitz­platzre­servierung für die Gesamt­strecke von Stuttgart über Frank­furt und Han­nover nach Berlin erwer­ben. Auf Kurzstrecken, wie z.B. Heidelberg-Frankfurt, bietet LOCO­MORE Tick­ets ab 7€ an. Strecken wie Frank­furt – Han­nover gehen ab 13 € in den Verkauf, Han­nover – Berlin ab 10€. Die Preise liegen immer inner­halb einer fairen Preiss­panne, im genan­nten Beispiel der Strecke Stuttgart – Berlin zwis­chen 22 € und 65 €. Auch ohne Bah­n­Card bezahlen Spon­tan­fahrer bei LOCO­MORE immer weniger als den Bah­n­Card 50 ICE Flex­preis der Bahn.
Zahlre­iche Unter­wegshalte wie Hei­del­berg, Darm­stadt, Kas­sel oder Göt­tin­gen bere­ich­ern das Ange­bot und bieten nicht nur für Stu­den­ten attrak­tive Reisemöglichkeiten, z.B. um sich am Woch­enende in der Haupt­stadt vom Uni-Stress zu erholen. Wer auf sportliche Aktiv­itäten setzt und gerne mul­ti­modal unter­wegs ist, wird sich über die reservierungspflichtige Fahrrad­mit­nahme im Loco­more freuen.
An Bord schafft Loco­more u.a. durch kosten­loses WLAN ein überzeu­gen­des Reiseer­leb­nis. Die Fahrgäste kön­nen sich für Sitze im klas­sis­chen Abteil oder im mod­er­nen Großraum­bere­ich mit neuen Led­er­sitzen entschei­den. Außer­dem ste­hen die 5 indi­vidu­elle Reise­bere­iche Basic, Ruhe, Fam­i­lie, The­men oder Busi­ness zur Wahl. In den einzi­gar­ti­gen The­menabteilen, wie z.B. „Kaf­feeklatsch“ , „Skat­spie­len“ oder „Start-up Net­work­ing“ schafft LOCO­MORE einen Raum für Begeg­nung und ermöglicht den Reisenden das Führen von inspiri­eren­den Gesprächen und das Ken­nen­ler­nen von neuen Men­schen.
Wer mehr Platz zum Arbeiten oder Entspan­nen benötigt, kann sich zu Preisen zwis­chen 13 € und 98 € für einen Platz im Busi­ness­abteil entschei­den. Dort wer­den nur jew­eils drei der sechs  Abteil­sitze belegt, Snack– und 2 Getränke sind inkludiert. Abgerun­det wird das Reiseer­leb­nis von Loco­more durch ein über­wiegend öko-faires Cater­ing am Platz, eben­falls mit attrak­tiven Preisen, den Becher Kaf­fee gibt es ab 1,80 €.

LOCO­MORE sieht sich nicht primär als Konkur­rent zu anderer Bah­nun­ternehmen in Deutsch­land, son­dern glaubt vielmehr an die Weit­er­en­twick­lung und Attrak­tiv­itätssteigerung des Schienen­fer­n­verkehrs als Ganzes durch Wet­tbe­werb und neue Ideen. An diese Mis­sion glauben auch die zahlre­ichen Unter­stützer, die das Unternehmen mit­tels Crowd­fund­ing über­haupt erst zum Leben gebracht haben. Hierzu Derek Ladewig, geschäfts­führen­der Gesellschafter: „Als weltweit erstes crowd­fi­nanziertes Bah­nun­ternehmen verkör­pern wir den Wun­sch vieler, den Fer­n­verkehr auf der Schiene durch mehr Vielfalt weit­erzuen­twick­eln und kun­de­nori­en­tierter zu gestal­ten.“

Quelle: Loco­more