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SBB: Neigezugflotte kom­plett

x51Letzter ETR 610 2 79757Foto: SBB
Der let­zte von ins­ge­samt 19 Zügen des Typs ETR 610 hat die Werk­shallen von Alstom in Sav­igliano (IT) ver­lassen. Damit ist die Neigezugflotte, die auf der Sim­plon– und Got­thardachse bis Mai­land verkehrt, kom­plett.

Die 19 Züge des Typs ETR 610 verkehren als Euroc­ity auf der Got­thard– und Sim­plonachse bis Mai­land. Die sieben Züge der ersten Serie stam­men aus der Zeit der ehe­ma­li­gen Betreiberge­sellschaft Cisalpino: Ende 2009 wurde die Flotte je zur Hälfte auf die SBB und Tren­i­talia aufgeteilt. Bis heute verkehren in der Schweiz deshalb auch sieben ETR 610-Züge der Tren­i­talia. Im Jahr 2012 bestell­ten die SBB acht zusät­zliche ETR 610 (RABe 503): Diese haben seit Ende 2014 das Vorgänger­mod­ell ETR 470 abgelöst. 2015 fol­gte eine Nachbestel­lung von vier weit­eren Zügen, welche nun eben­falls aus­geliefert wor­den sind. Damit ist die Flotte kom­plett. Die Züge wur­den von Alstom in Sav­igliano (IT) hergestellt. Die leichte Instand­hal­tung der Züge erfolgt in den SBB-Serviceanlagen in Genf und Basel.

x52Letzter ETR 610 1 79758Foto: SBB

Grosse Revi­sion startet im Herbst 2017

Die Fahrzeuge der ersten Serie erre­ichen im Herbst die Lau­fleis­tung von 2,5 Mil­lio­nen Kilo­me­ter und müssen daher in die erste Gross­re­vi­sion. Diese schwere Instand­hal­tung wird von Alstom durchge­führt und dauert bis 2020, sie wird rund 80 Mio. Franken kosten. Um die Ver­füg­barkeit der Züge – beispiel­sweise bei der Neigetech­nik – weiter zu erhöhen, wurde zudem eine Arbeits­gruppe einge­setzt, welche zusät­zliche Instand­hal­tungs­mass­nah­men umsetzt. Daneben gibt es neu einen soge­nan­nten Control-Room: Alstom kann damit die Fahrzeuge während des Betriebes fer­nüberwachen. So kön­nen Unregelmäs­sigkeiten bei aus­gewählten Sys­te­men (z.B. ETCS) früh erkannt wer­den, bevor diese zu einer möglichen Störung führen.           

Quelle: SBB