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Eisenbahn-Kurier 3/2011

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Vorbild-Themen

  • Das Nürn­berger S-Bahn-Netz ist gewach­sen: Start mit Pan­nen und Pro­vi­sorien
  • Die Werk­bahn der Firma Schott in Jena – Erin­nerun­gen an eine außergewöhn­liche Werk­bahn
  • Eisenbahn-Geschichte: Besuch aus Eng­land
  • VIAS startet im Rhein­gau –Neuer SPNV-Betreiber auf der rechten Rhe­in­strecke
  • Reisetipps für Eisen­bah­n­fre­unde: Vom Neckar an die Donau über Rems und Ries
  • 44 1616 soll wieder fahren! – Die Aufar­beitung der Dreizylin­der­lok hat begonnen
  • Der inter­es­sante Lokomotiv-Lebenslauf: 57 1680
  • Vor 20 Jahren: Lück­en­schluss im Wer­ratal – Wieder­auf­bau im thüringisch-hessischen Gren­zge­biet
  • Her­zlichen Glück­wun­sch! Der 80. Geburt­stag von Dipl.-Ing. Horst Troche
  • Win­ter­dampf in der Lausitz: Fotogüterzüge mit 52 8080
  • Glo­be­trot­ter Indien – Schweizer Zah­n­rad­loks bei der Nil­giri Moun­tain Rail­way

Die Werk­bahn der Firma Schott in Jena

werkbahn-jenaFoto: Schott-Archiv

Noch bis zum 11. März 2011 findet in der Schott-Villa in Jena, Otto-Schott-Str. 13 (Tel.: 03641681 5754), eine Ausstel­lung zur Werk­bahn des Unternehmens SCHOTT statt. Kura­torin­nen dieser Ausstel­lung sind Frau Dr. Ange­lika Steinmetz-Oppelland und Frau Ulrike Ellguth-Malakhov. Die Gestal­tung über­nah­men die Her­ren Hel­mut Hengst und Mar­tin Weber von der Bauhaus-Universität Weimar.

schott-jena-2Foto: Schott-ArchivCarl Zeiss eröffnete 1846 in Jena seine erste fein­mech­a­nis­che Werk­stätte. Mit dem Ein­tritt von Ernst Abbe in das Unternehmen, der die wis­senschaftlichen Grund­la­gen für die Optik schuf, und mit Otto Schott, der das Glas für die optis­che Indus­trie her­stellen kon­nte, entwick­elte sich das welt­bekan­nte Unternehmen Carl Zeiss Jena.

Otto Schott kam im Jahr 1882 nach Jena und grün­dete 1884 mit Ernst Abbe, Carl und Roderich Zeiss eine Glashütte – das Glastech­nis­che Lab­o­ra­to­rium Schott & Gen. Ein wesentlicher Grund für den Stan­dort des Unternehmens war die unmit­tel­bare Nähe des Weimar-Geraer-Bahnhofs, des heuti­gen Bf Jena West (heutige KBS 565). Die Anliefer­ung der Rohstoffe und der Abtrans­port der Pro­dukte sollte damit kostengün­stig gesichert wer­den. Bere­its im Jahr 1878 ent­stand dort ein erster pri­vater Gleisan­schluss, der 1894 von der Firma Schott & Gen. über­nom­men wurde. Damit war die An– und Abfuhr von Rohstof­fen und …

Das Nürn­berger S-Bahn-Netz ist deut­lich gewach­sen, aber …

Bauen-S-Bahn-NFoto: Christo­pher Burk­ertVer­glichen mit anderen deutschen Bal­lungsräu­men besitzt Nürn­berg erst ein rel­a­tiv junges S-Bahn-System, das bis­lang lediglich eine Betrieb­slänge von 67 km aufwies. Zwar gab es Ende der sechziger Jahre eupho­rische Gedanken zu einem S-Bahn-Netz auf allen von Nürn­berg bzw. Fürth aus­ge­hen­den Haupt­strecken ein­schließlich einiger Neben­bah­nen (z. B. Fürth—Cadolzburg oder Nürnberg-Stein—Großhabersdorf), doch kehrte bald Ernüchterung ein. Nach­dem die Hauptver­wal­tung der DB im Jahr 1971 einen Pla­nungsauf­trag erteilt hatte, legte im August 1973 die Arbeits– und Pla­nungs­ge­mein­schaft (APÖN) eine „Denkschrift S-Bahn Nürn­berg“ vor. Deren Grund­netz umfasste Strecken von Nürn­berg nach Erlan­gen, Lauf (l. Peg­nitz), Alt­dorf, Roth und …

1991: Der Lück­en­schluss im Wer­ratal

werrabahnAuf­nahme: EAWVor fast 20 Jahren wurde die Eisen­bahn­strecke zwis­chen Eise­nach und Ger­stun­gen wieder in Betrieb genom­men, nach­dem die DDR ab 1962 den Verkehr über die topographisch schwierige Neubaus­trecke Förtha – Ger­stun­gen ver­legt hatte, um die Züge nicht über die in Hes­sen liegen­den Bahn­höfe Her­leshausen und Wom­men zu führen. Nach der Gren­zöff­nung dro­hte dem anwach­senden Ost-West-Verkehr der Kol­laps, der Wieder­auf­bau dieses lange unter­broch­enen Teil­stückes der wichti­gen Verbindung Berlin – Frank­furt (Main) gehörte zu den ersten Lück­en­schlusspro­jek­ten des noch geteil­ten Deutsch­lands. Otto Mayer, damals Leiter des Bahn­hofs Eise­nach, erin­nert an diese span­nende Zeit und den Bau:

Die DR musste rund 85 % der Bin­nengüter­trans­porte der DDR real­isieren, denn fast alle Güter­trans­porte über 50 km Ent­fer­nung wur­den auf die DR ver­lagert. Dieses voll aus­ge­lastete Sys­tem, das ger­ade im Herb­st­spitzen­verkehr stark gefordert wurde, musste nun ad hoc noch zusät­zlich belastet wer­den, um den Strom der Reisenden in Rich­tung Westen mit zusät­zlichen Zügen zu bewälti­gen. Güterzüge wur­den abgestellt, um Streck­enka­paz­itäten und Loko­mo­tiven für eine Vielzahl von Son­derzü­gen in Rich­tung Westen zur Ver­fü­gung zu haben.

Glo­be­trot­ter: Nil­giri Moun­tain Rail­way

indien33Foto: Mario Mehner

Seit 1899 verbindet die Nil­giri Moun­tain Rail­way das in der Tiefebene gele­gene Met­tupalayam (326 m) und das auf 1.712 m Höhe in den Blauen Bergen (Nil­giri) liegende Coonoor im südindis­chen Bun­desstaat Tamil Nadu. Neun Jahre nach ihrer Eröff­nung wurde die 27 km lange Strecke um weit­ere 19 km nach Udaga­man­dalam oder Oota­ca­mund (Ooty) ver­längert. Ooty, auf über 2.200 m Höhe gele­gen, war zur beliebten Hill-Station der englis­chen Kolo­nial­beamten gewor­den, die vor dem feuchtheißen Klima hier­her flo­hen.

Dass diese defiz­itäre Bahn­linie heute noch in dieser Form existiert und der untere Abschnitt nach wie vor mit Zahnrad-Dampflokomotiven betrieben wird, ist nicht selb­stver­ständlich. Immer wieder zwan­gen Erdrutsche zu monate­lan­gen Betrieb­se­in­stel­lun­gen und zu aufwendi­gen Sanierun­gen. Schon öfter wur­den die Art des Betriebes bzw. sogar das Fortbeste­hen der Bahn in Frage gestellt. Dabei reichte die Palette der Möglichkeiten vom Aus­bau zur elek­tri­fizierten Hochleis­tungs­bahn bis zur Gesamt­stil­l­le­gung. Seit 2005 jedoch zählt die einzige indis­che Zah­n­rad­bahn zum UNESCO-Welterbe, somit …

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Modell-Themen im EK 3/2011


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Auf 46 Seiten präsen­tieren wir Ihnen die Neuheiten der Nürn­berger Spiel­waren­messe: schnell, kom­pe­tent und fundiert.

Wie hält man Zuschauer auf Dis­tanz?

absperrgitter-2Foto: Marc Heck­mann… na klar, mit Absper­r­git­tern … Bei Ver­anstal­tun­gen müssen die Besuch­er­ströme zumeist von den Attrak­tio­nen getrennt wer­den, damit auch alle Zuschauer in den Genuss des Darge­bote­nen kom­men. Wenn das bei ein­ma­li­gen, nicht orts­festen Ereignis­sen geschehen soll, wer­den mobile Absper­r­git­ter benötigt, um dies zu bew­erk­stel­li­gen.

Gerd Gehrmann, Ini­tia­tor der Kleinkunst­werk­statt FKS-Modellbau (www.fks-modellbau.de), hat ver­schiedene Ver­sio­nen von Absper­r­git­tern ins Mod­ell umge­setzt. Je nach Ver­wen­dungszweck bzw. Ein­satz gibt es ver­schiedene For­men von Absper­r­git­tern …