ek_2010_09_96Eisenbahn-Kurier 9/2010

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Bau­reihe 225 – Rü̈ckblick und Gegen­wart in Nordrhein-Westfalen
  • Einst & Jetzt: das Bw Wer­dau
  • Diesel­brum­men auf der Burg­wald­bahn – Fotozüge mit 212 133 in Nord­hessen
  • Bern­stein­bahn Palm­nicken – Erleb­nis­bericht und Ergänzun­gen zu EK 3/2009
  • Som­mer­reise durch Meck­len­burg 1990 – die DR vor 20 Jahren
  • Redesign-Varianten von Sil­ber­lin­gen – Über­sicht über die Mod­ernisierun­gen der n-Wagen
  • 70 Jahre Bau­reihe E 94 – großes Krokodil-Treffen in Freilass­ing
  • Nebenbahn-Nostalgie anno 1960 in Franken– Son­der­fahrten bei der Dampf­bahn Fränkische Schweiz
  • Unfal­lver­hü­tung der frühen Bun­des­bahnzeit– his­torische Warn­plakate aus den fün­fziger Jahren
  • Glo­be­trot­ter: Diesel­trieb­wa­gen in Rumänien
MODELL-Themen
  • Liliputs E 445 – Form­neuheit in H0
  • Dop­pel­stock …“ – Fleis­chmanns Auto­trans­porter Laaes541 gesu­pert
  • Der Berlin-Warschau-Express: Neue EC-Wagen von ACME in Spur H0
  • Vari­abel und trans­porta­bel – Heiman­lage nach Fremo-Norm in H0/H0e (Teil 2)
  • Neu von Uhlen­brock: Intel­li­box II – Miniatur­bahn dig­i­tal
  • Zeche Zollern II/IV – Lasercut-Modelle von Roco in H0
  • Alles nur Patina … – vor­bildlichere Mod­elle ohne Umbauten
  • Im Som­mer­in­ter­view: Knut Heil­mann von Hornby Deutsch­land
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

1990: Som­mer­reise durch Meck­len­burg

112 420 mit P 18380 in Neustadt-GleweIm Som­mer 1990 kon­nte ich endlich die Reichs­bahn ohne Ein­schränkun­gen fotografieren, so wie ich mir das vorstellte. Denn mit der Gren­zöff­nung im Novem­ber 1989 fie­len der Visazwang und Zwang­sum­tausch weg, so dass ich bei meiner Groß­mut­ter in Mal­chow für knapp drei Wochen mein Quartier beziehen kon­nte, das ich an manchen Tagen mor­gens gegen 4.30 Uhr ver­ließ, um erst abends gegen 21 Uhr wieder zurück zu sein.

Ich wollte unbe­d­ingt alle Strecken und Bahn­höfe bereisen und auf­suchen, die ich als Kind bei den Reisen zu meinen Großel­tern in die DDR immer gese­hen hatte. Daher beschränkte sich meine Som­mer­reise durch Meck­len­burg zuerst mal auf das, was ich schon aus früheren Jahren bere­its kan­nte. Und ger­ade die Gegend im ehe­ma­li­gen Gren­zge­biet um Hagenow Land hatte es mir ange­tan, denn hier kon­nte man zu DDR-Zeiten …

Tage­bau in Palm­nicken

tagebau-palmnickenAuch 65 Jahre nach Abtren­nung der deutschen Ost­ge­bi­ete taucht immer wieder Mate­r­ial aus diesen Regio­nen auf: u.a. auch zur Indus­trie– und Eisen­bah­ngeschichte dieser lange Jahre so weit ent­fer­n­ten und jüngst doch wieder so nahe­liegen­den Gebi­eten. Ergänzend zu den Aus­führun­gen im EK 3/2009 kann das Bild vom Bern­stein­tage­bau Palm­nicken nach­fol­gend durch den Erleb­nis­bericht eines deutschen Zwangsar­beit­ers, eine ergänzte Loko­mo­tivliste sowie weit­ere his­torische Auf­nah­men abgerun­det wer­den.

Bezüglich der Ellok-Lieferungen der Siemens-Schuckert-Werke (SSW) ab 1912 lässt sich fest­stellen, dass diese nicht die Dampfloks erset­zten. Von Anfang an – und ver­mut­lich auch bis Ende 1944 – wur­den sowohl Dampfloks (in der Kohle­förderung) als auch Elloks (im Abraum­trans­port) par­al­lel …

Bau­reihe 225 – zwis­chen Bel­gien und Ruhrge­biet

BR225-in-BelgienAb 1966 erhiel­ten in der BD Köln die Bw Köln-Nippes, Krefeld und auch Düren fab­rikneu die ersten größeren Streck­endiesel­loks in Form der Bau­reihe V 160 (ab 1968: 216). Doch schon 1970 entsch­ied die BD Köln, alle Loks gegen die neuere Bau­reihe 215 auszu­tauschen. Ab Juni 1970 kamen die ersten fab­rikneuen 215 nach Köln-Nippes (Einsatz-Bw Köln Bbf), etwas später wieder auch nach Krefeld und Düren. Schon bald war sie die wichtig­ste Streck­endiesel­lok der BD Köln mit Bestän­den von 30 bis 40 Loko­mo­tiven allein im Bw Köln-Nippes.

Für Jahrzehnte war diese Bau­reihe nun hier heimisch und erledigte alle schw­er­eren Leis­tun­gen auf den nicht elek­tri­fizierten Strecken. Hauptein­satzge­biet der Köl­ner Loks war die Siegstrecke Köln – Siegen, auf der sie ab 1975 – als sie die let­zten Bet­z­dor­fer und Grem­berger Dampfloks ablösten – fast alle Leis­tun­gen bewältigten. Daneben waren die Köl­ner 215 auch im West­er­wald, auf der Eifel­strecke Köln – Trier sowie vor allem seit der Elek­tri­fizierung auf der …

Umbauten der Sil­ber­linge

design-shDie mod­ernisierten Sil­ber­linge von DB Regio sehen zwar äußer­lich annährend gle­ich aus, jedoch waren zu eini­gen Zeit­punk­ten rund 50 ver­schiedene Vari­anten im Ein­satz! Ergänzend zum soeben erschiene­nen Son­der­heft EK-Special 98 „Sil­ber­linge“ (Bestellnr.1847) stellen einzelne Design-Varianten der Innenaus­sat­tung näher vor.

Design „Gum­mers­bach“
Das 1984 erprobte Design „Gum­mers­bach“ ent­stand im AW Han­nover. Unter Ver­wen­dung des Sitzgestühls der Trieb­wa­gen­bau­reihe 6280 ent­standen neue Sitzbere­iche sowohl in vis-a-vis– als auch in Rei­henanord­nung …

Design „Ham­burg“
Wie beim Design „Gum­mers­bach“ ist die 1. Klasse bei diesem Fahrzeug-Design nicht in der Wagen­mitte zwis­chen den zwei Ein­stiegsräu­men, son­dern bei­der­seits von einem der Ein­stiege, also auch im Bere­ich des End­großraums über dem Drehgestell, ange­ord­net. In bei­den Großräu­men findet der Fahrgast sowohl Rei­hen– als auch Vis-à-Vis-Bestuhlung …

Design  …

Auto­trans­porter Laaes 541

Laaes541Für den in Jahre gekomme­nen, aber immer noch aktuellen Auto­trans­porter der Bauart Laaes 541 von Fleis­chmann hat der Klein­se­rien­her­steller FKS-Modellbau einen Zurüst­bausatz entwick­elt, der die robuste obere Kunststoff-Ladeebene durch eine fil­igrane Neusilber-Ätzplatine ersetzt. Die Aus­liefer­ung dieses Bausatzes war Grund genug, das Mod­ell aufzurüsten und vorzustellen.

Als die Autoin­dus­trie nach dem zweiten Weltkrieg in die Massen­fer­ti­gung ging und die Fahrzeuge schnell zu den Abnehmern im In– und Aus­land trans­portiert wer­den mussten, war die junge DB vor eine neue Auf­gabe gestellt. Um nicht ins Hin­tertr­e­f­fen zu ger­aten griff man eine Entwick­lung der Reichs­bahn auf, die während des Krieges Kübel– und Schwimmwa­gen mit Hil­f­s­gestellen …

Heiman­lage nach Fremo-Norm

borgward-lkwIm ersten Teil unseres Anla­gen­porträts im EK 8/2010 wurde über die Entste­hungs­geschichte, die Konzep­tion als vari­able Heiman­lage in Anlehnung an die Fremo-Norm sowie den Ober­bau der Gleise berichtet. Im zweiten Teil geht es um Schot­ter­bett, Far­bge­bung der K-Gleise von Märklin, Gelän­de­bau und Detail­lierung. Ent­decken Sie in diesem Heft wun­der­schöne Modellbahn-Motive.