Titelbild EK August 2011

Eisenbahn-Kurier 8/2011

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    Vorbild-Themen

    • Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen: Die Nord­West­Bahn (NWB) im Raum Bre­men
    • Heim ins Reich“ – Zweite Nach­lese zum gle­ich­nami­gen EK-Buch
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    • Deutscher Dampf über Afrika: Muse­ums­bah­nen in Afrika
    • 100 Jahre AW Trier – Jubiläum ohne Jubi­lar
    • Rhein­weiler, 21. Juli 1971: Das schwere Zugunglück des D 370 vor 40 Jahren
    • Einst & Jetzt – Der Bahn­hof Liegnitz/Legnica in Schle­sien
    • Die Foto-Schätze aus Halle: Die Bild­doko­men­ta­tion der VES-M Halle bleibt erhal­ten
    • Der let­zte Postschnel­lzug? – Son­der­fahrt von Frank­furt (M) nach Basel
    • Der inter­es­sante Lokomotiv-Lebenslauf: E 10 288
    • Glo­be­trot­ter Chile – Geis­ter­bah­nen in Geis­ter­städten

    Die Nord­West­Bahn auf der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsens

    NWB; Aufnahme: Roland HertwigAls eine der großen Betrieb­sauf­nah­men zum Fahrplan­wech­sel im Dezem­ber 2010 über­nahm die Nord­West­Bahn (NWB) aus Osnabrück die Leis­tun­gen der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen. Mit­tler­weile sind die neuen Alstom-Triebzüge vom Typ Cora­dia Con­ti­nen­tal seit über einem hal­ben Jahr im Ein­satz. Aus diesem Grund möchten wir die Verkehre in diesem Heft genauer vorstellen.

    Die Auss­chrei­bung der Verkehrsleis­tun­gen, die im Gesam­tum­fang 4,7 Mio. Zugkm pro Jahr auf einem Strecken­netz von 270 km umfassen, erfolgt unter Fed­er­führung der LNVG. Im Jahr 2008 waren die Leis­tun­gen offiziell an die NWB vergeben wor­den, was beson­ders DB Regio als bish­eriger Betreiberin der Nahverkehrsleis­tun­gen im Raum Bre­men miss­fiel. Nach ver­schiede­nen Gerichtsver­hand­lun­gen zog die DB einen bere­its gestell­ten Nach­prü­fungsantrag aber zurück. Bere­its im Vor­feld – während des Ver­gabe­prozesses – hatte die DB damit gedroht …

    100 Jahre AW Trier

    AW Trier; Aufnahme: J. Zeug, Sammlung W. KrecklerAm 1. April 1911 wurde das Werk­stät­te­namt Trier ein­gerichtet und am 1. Juli 1911 die von diesem ver­wal­tete Hauptwerk­stätte Trier mit 378 Mann Belegschaft eröffnet. Eine preußis­che Beson­der­heit: Dem Werk­stät­te­namt unter­standen, wie in Trier, eine oder wie vielerorts mehrere Werk­stät­ten. Die HW Trier erset­zte die gle­ichzeitig geschlossene Lok­abteilung der schon 1879 eröffneten Werk­stätte Karthaus, der die Wage­naus­besserung verblieb. Die Baukosten für die Werk­stätte Trier betru­gen 3,5 Mio Mark, darin eingeschlossen die Kosten für ein Wohn­haus mit Garten für den Direk­tor und drei weit­ere Wohn­häuser mit 12 Woh­nun­gen nebst Gärten für Werks­beamte …

    Vor 40 Jahren: Rhein­weiler

    Rheinweiler; Aufnahme: Gerhard Gress (21. Juli 1971)Viele von Ihnen, liebe Eisen­bah­n­fre­unde, wer­den gerne auf das Jahr 1971 zurück­blicken: Der Som­mer wurde weit­ge­hend seinem Namen gerecht und bei der Deutschen Bun­des­bahn gab es gebi­etsweise noch einen recht ordentlichen Dampflok­be­trieb, den es zu doku­men­tieren galt. Es war aber auch das Jahr, in dem zahlre­iche der optisch und tech­nisch her­vor­ra­gend gelun­genen, super­starken Serien-Elloks der Bau­reihe 1031 in Dienst gestellt wur­den und sofort hochw­er­tige Leis­tun­gen über­nah­men.

    Dass man sich zuerst an schöne Dinge erin­nert, liegt in der Natur des Men­schen, während weniger Schönes meist erst beim „in die Tiefe gehen“ der Gedanken wieder an die Ober­fläche kom­men. Denn 1971 war auch ein raben­schwarzes Jahr für die Bun­des­bahn, in dem – außer kleineren Unfällen – drei sehr schwere und ganz beson­ders tragis­che Eisen­bah­nunglücke den noch ungezügel­ten Fortschritts­glauben unter­brachen bzw. über­schat­teten: Die Katas­tro­phen von Aitrang am 9. Feb­ruar (20 Tote und 42 Ver­let­zte), Rade­vormwald am 27. Mai (46 Tote, 25 Ver­let­zte) und Rhein­weiler am 21. Juli mit 23 Toten und 142 Ver­let­zten …

    Der let­zte Postzug?

    Postzug (Foto Roland Scheller)

    Offiziell endete der Bah­n­postverkehr in Deutsch­land am 31. Mai 1997. Während der Son­der­fahrt des His­torischen Postschnel­lzugs von Frankfurt/M nach Basel am 7. Mai wurde noch ein­mal – wie in alten Zeiten – in den let­zten bei­den betrieb­s­fähi­gen Bahn­postwagen die Post umgear­beitet. Vielle­icht ging an diesem Tag das Kapi­tel Postverkehr mit der Eisen­bahn endgültig zu Ende, denn die bei­den Bah­n­post­wa­gen mussten im Juni wegen Fristablaufs abgestellt wer­den. Wir haben diese denkwürdige Fahrt begleitet.

    Mit Eröff­nung der Bahn­strecke Heidelberg—Karlsruhe am 10. April 1843 wurde erst­mals in Deutsch­land plan­mäßig Post mit der Eisen­bahn zwis­chen Mannheim, Hei­del­berg und Karl­sruhe trans­portiert. Die Großher­zoglich Badis­che Staat­seisen­bahn musste in den Zügen für die Post­ge­gen­stände und den beglei­t­en­den Kon­duk­teur extra ein ver­glastes Abteil 2. Klasse zur Ver­fü­gung stellen …

    Chile: Geis­ter­bah­nen in Geis­ter­städten

    Aufnahme (März 2010) Johannes Glöckner

    Die Salpetergewin­nung in der Ata­ca­mawüste im Nor­den von Chile erlebte schon in den dreißiger Jahren ihren Nieder­gang und vor einem hal­ben Jahrhun­dert wurde sie endgültig eingestellt. Seit­dem ros­ten Fab­riken und Werk­bah­nen vor sich hin, die Arbeit­er­städte ver­fallen. Im trock­en­heißen Wüsten­klima ist den­noch Vieles gut erhal­ten geblieben. Die Geis­ter­städte wür­den heute eine per­fekte Kulisse für jeden Italo-Western abgeben.

    Die Region in der Prov­inz Tara­pacá (im Nor­den Chiles am Paz­i­fis­chen Ozean) war im 19. Jahrhun­dert umstrittenes Gren­zge­biet zwis­chen Chile, Peru und Bolivien. Bere­its unmit­tel­bar hin­ter der Küste beginnt die Atacama-Wüste. Im Osten liegen die Vulkane der West-Kordillere in den Zentral-Anden. Hier gibt es auch die riesi­gen Salzseen.

    Schon im Jahr 1872 hat­ten hier Unternehmen begonnen, die großen Salpeter­vorkom­men auf dem Hoch­plateau der Wüste abzubauen. Natri­um­ni­trat – auch Chilisalpeter genannt – ist der Grund­stoff für Düngemit­tel und Sprengstoff …

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    Modell-Themen im EK 8/2011


    Sim­ple Pic­ture Slideshow:
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    • 10 Jahre Miniatur-Wunderland
    • Stadler GTW 2/6 von Piko: Die Bau­reihe 646 neu in Spur H0
    • Ein Bahn­hof­swa­gen des Bw Mühldorf – Bastelei in Spur N auf Basis eines Roco-Wagens
    • H0-Neuheit: E 10 001 von Liliput: Die Urah­nin der DB-Einheits-Elloks im Mod­ell
    • Und noch ein Russe … – Nieder­bor­d­wa­gen XXtro 39 von Krüger Mod­ell­bau
    • Vom Vil­len­vier­tel bis zum Bw: In Spur N auf 3 m2
    • Güter­schup­pen Lip­prams­dorf – Resin­bausatz von Real-Modell in Bau­größe 0
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    Stadler GTW 2/6 von Piko

    piko-stadler-gtw

    Langsam, aber sicher entwick­elt sich Piko zum H0-Spezialisten für mod­erne Nahverkehrstrieb­wa­gen. Nach dem elek­trischen „Tal­ent 2“ stellt Piko nun den diesel­getriebe­nen Stadler-Gelenktriebwagen GTW 2/6 in der verkehrsroten Aus­führung als Bau­reihe 646 der DB AG vor …

    Nieder­bor­d­wa­gen XXtro 39 der DB von Krüger-Modellbau

    Russe-Heckmann

    Basierend auf dem Flach­wa­gen SSyl 19 entwick­elte die rus­sis­che Eisen­bahn auch einen Nieder­bor­d­wa­gen. Mar­tin Krüger (Krüger-Modellbau) hat es ihr gle­ich getan und aus dem SSyl 19 den Nieder­bor­d­wa­gen XXtro 39 entwick­elt.

    Ähn­lich wie die Flach­wa­gen sind auch etliche dieser Nieder­bor­d­wa­gen während des zweiten Weltkrieges nach Deutsch­land gekom­men. Sie wur­den danach als XXtro 39 in den Wagen­park der jun­gen deutschen Bun­des­bahn aufgenom­men. Bed­ingt durch die atyp­is­che Brem­san­lage der Bauart Matrossow, wur­den auch diese Wagen frühzeitig aus dem frei ver­füg­baren Wagen­park in den Dien­st­güter­verkehr über­nom­men. Hier wur­den sie für den Trans­port von Ober­bau­ma­te­r­ial wie Schwellen und Schot­ter, herange­zo­gen. Einige Wagen sind auch an Pri­vat– oder Werks­bah­nen veräußert wor­den.

    Marc Heck­mann hat daraus wieder ein wun­der­schönes Mod­ell gebaut. Wie? – das steht im neuen EK