Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK Dezember 2017

Eisenbahn-Kurier Dezem­ber 2017

  • »»Mit einem Klick zum EK-Schnupper-Abo!
  • Mod­erne Züge: Der Twindexx von Bom­bardier
  • Alte Loks: Über­sicht der erhal­te­nen Reko-50er
  • Messe Leipzig: Großer Bahn­hof für kleine Bah­nen

Die Januar-Ausgabe 2018 liegt für Sie ab 8. Dezem­ber bei Ihrem Händler bereit

Weit­er­lesen …
EK-Special 124

EK-Special 124: Ram­p­en­strecken

EK-Special 124: Rampenstrecken; Bestellnr. 7017Der Betrieb auf deutschen Mit­tel­ge­birgsram­pen

Als ab 1835 die ersten Eisen­bah­nen in Deutsch­land eröffnet wur­den, bilde­ten die deutschen Mit­tel­ge­birge zunächst noch ein natür­liches topografis­ches Hin­der­nis für die Aus­bre­itung neuer Schienen­wege. Der Bau von Gebirgs­bah­nen – ins­beson­dere als Haupt­bah­nen –  gestal­tete sich sehr aufwendig und teuer, auch stand die Entwick­lung leis­tungs­fähiger, gebirgstauglicher Loko­mo­tiven damals noch ganz am Anfang. So manches kühnes Vorhaben zur Errich­tung einer Haupt­bahn durch die Berge scheit­erte daher zunächst am Geld sowie den dama­li­gen tech­nis­chen Möglichkeiten.

Ein wichtiger Durch­bruch gelang jedoch 1850, als mit der Geis­linger Steige auf die Schwäbis­che Alb (Strecke Stuttgart — Ulm) erst­mals in Europa die Gebirgs­querung einer Eisen­bahn in Europa vol­l­zo­gen wer­den kon­nte. Tech­nisch gelöst wurde dies durch den Bau eines recht steilen Ram­p­en­ab­schnitts. Dank immer leis­tungs­fähigerer Loko­mo­tiven und neuer Tech­nolo­gien im Eisen­bahn­bau eroberte die Eisen­bahn ab nun immer mehr die Mit­tel­ge­birge. Die Ram­p­en­strecke wurde dabei zum baulichen Ker­nele­ment, der alle Gebirgs­bah­nen bis heute prägt – unab­hängig von ihrer indi­vidu­ellen topografiebes­timmten Ausstat­tung mit Kun­st­bauten (z.B. Tun­neln und Brücken) oder gar kün­stlichen Län­ge­naus­dehnun­gen zur Höhen­be­wäl­ti­gung.

Unser EK-Special 124 beschreibt die Entwick­lung der Ram­p­en­strecken auf den Haupt­bah­nen durch die deutschen Mit­tel­ge­birge. Dabei besuchen wir nicht nur die zahlre­ichen bekan­nten Ram­p­en­strecken in Deutsch­land wie z.B. die Geis­linger Steige, die Schiefe Ebene,  die Spes­sar­trampe oder die Steil­rampe Erkrath — Hochdahl, son­dern set­zen ihre Entste­hung auch in den Kon­text des zunehmenden tech­nis­chen Fortschritts beim Bau von Strecken und Eisen­bah­n­fahrzeu­gen ab Mitte des 19. Jahrhun­derts, der die Eroberung der Gebirge durch die Eisen­bahn über­haupt erst möglich gemacht hat. Auch zeigen wir die betrieblichen Her­aus­forderun­gen auf, die den Bahn­be­trieb auf den Ram­p­en­strecken damals und heute präg(t)en. Zahlre­iche his­torische und aktuelle Auf­nah­men von den deutschen Mittelgebirgs-Rampenstrecken run­den dieses Heft in gewohn­ter EK-Qualität ab.

Inhaltsverze­ich­nis

  •     Hin­auf auf die Schwäbis­che Alb
        Schiebe­di­enst auf 95 013
  •     Ram­p­en­strecken
        Trassierung dt. Haupt­bah­nen in den Mit­tel­ge­bir­gen
  •     ®auf nach Bel­gien!
        Ram­p­en­be­trieb in und um Aachen
  •     Erkrath – Hochdahl:
        Ein­mal kräftig ziehen bitte …
  •     Auf nach Altenbeken
        Eisen­bah­nen im Eggege­birge
  •     Über den Horn­burger Sat­tel
        Die Blanken­heimer Rampe
  •     „Brech­punkt Bran­dleite“:
        Plaue (Thür) – Ober­hof (Thür) – Grim­men­thal
  •     Altenhun­dem
        Das Rampen-Betriebswerk
  •     Die „Hauptschla­gader“
        Trak­tion­swan­del im Spes­sart
  •     Die Franken­wal­drampe
        Auf und Ab in Geschichte und Betrieb
  •     Die Schiefe Ebene
        Bekannt und (fast) vergessen
  •     „Gegen den Etzel­bach“
        Hart­mannshof – Neukirchen (b. S-R)
  •     Die Geis­linger Steige
        Vom Müh­lenpfad zur Magis­trale

7017 blick ins heft