Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK Dezember 2017

Eisenbahn-Kurier Dezem­ber 2017

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  • Mod­erne Züge: Der Twindexx von Bom­bardier
  • Alte Loks: Über­sicht der erhal­te­nen Reko-50er
  • Messe Leipzig: Großer Bahn­hof für kleine Bah­nen

Die Januar-Ausgabe 2018 liegt für Sie ab 8. Dezem­ber bei Ihrem Händler bereit

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EK April 2016

Eisenbahn-Kurier 4/2016

Vorbild-Themen

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Von München nach Ham­burg: Mit Alfred Luft durch die Bun­desre­pub­lik anno 1958
  • Einst & Jetzt – Prob­stzella
  • Start ins vierte Leben: Schmal­spur­diesel­lok 252 902 in Ital­ien wieder aktiv
  • E 10 1309 ist zurück! – „Neues“ Paradepferd für den TEE
  • Autozugverkehr Sylt und der Ver­such einer Darstel­lung
  • Wieviel Dampf ist erlaubt? – Mit Werks­bahn­loks 1990 über DB-Gleise
  • Traum in Dampf und Frost: Winter(foto)dampf auf der Insel Rügen
  • Fahren ohne Lichtsig­nale: ETCS Level 2 auf der NBS Erfurt – Leipzig/Halle (S)
  • Glo­be­trot­ter China – Dampf auf der Rester­ampe

E 10 1309 ist zurück!

Foto: Norman GottbergFoto: Nor­man Got­tberg Seit März steht zur Bespan­nung der TEE-Wagen­garnitur der AKE Eisen­bah­n­touris­tik mit 113 309 eine Lok zur Ver­fü­gung, die vor über 50 Jahren das ­Paradepferd der Deutschen Bun­des­bahn war. Im Werk Dessau wurde sie umfassend ­auf­gearbeitet. Lesen Sie hier alles über den ­Werde­gang dieser bemerkenswerten Mas­chine:

Die von Krauss-Maffei und den Siemens-Schuckert-Werken gebaute Ein­heit­sel­lok E 10 1309 wurde am 11. Novem­ber 1963 als 1.000. für die DB gebaute Ellok beim Bw Nürn­berg Hbf in Dienst gestellt. Wenige Monate zuvor war die erste Serie E 10 12651270 zur Bespan­nung des FD „Rhein­gold“ an das Bw Hei­del­berg geliefert wor­den. E 10 1309 gehörte zur fol­gen­den Serie E 10 13081312, welchen nun zur Bespan­nung des Zug­paares FD „Rheinpfeil“ Dort­mund – München vorge­se­hen war …

Autozugverkehr nach Sylt

Foto: Jürgen LorenzFoto: Jür­gen Lorenz Um den lukra­tiven Autozugverkehr auf die Nord­seein­sel Sylt gibt es seit 2015 einen bizarren Trassenkon­flikt zwis­chen der DB und dem Wet­tbe­wer­ber RDC Deutsch­land, der im Betrieb­sall­tag zu inzwis­chen recht kuriosen Sit­u­a­tio­nen geführt hat. Die kom­plizierten Zusam­men­hänge sach­lich darzustellen, ist Anliegen dieses Beitrags:

Der Trans­port von Kraft­fahrzeu­gen zwis­chen West­er­land und Niebüll über den Hin­den­burgdamm erfolgt seit 1927, inzwis­chen durch DB Fer­n­verkehr AutoZug Sylt­Shut­tle. Hier­für wer­den heute spezielle Dop­pel­stock– und Flach­wa­genein­heiten ver­wen­det, die im Jahr 2000 von Wag­gonbau Graaff in Elze (Han) geliefert wor­den waren. Die Reisenden verbleiben während der Fahrt in ihren Kraft­fahrzeu­gen. Das Ange­bot umfasst generell einen Halb­stun­den­takt. Seit der Bah­n­re­form im Jahr 1994 ist DB Netz in einem klar fest­gelegten Ver­fahren für die Trassen­ver­gabe ver­ant­wortlich. Die Kun­den melden ihre Trassen­wün­sche an, die dann nach Möglichkeit berück­sichtigt wer­den. Diese Anmel­dun­gen gliedern sich in langfristige Rah­men­verträge, Jahre­san­mel­dun­gen und Kurzfrist­bestel­lun­gen …

1958: Mit Luft von München nach Ham­burg

Foto: Alfred LuftFoto: Alfred LuftSeit den frühen fün­fziger Jahren hielt der junge Wiener Alfred Luft den Eisenbahn­betrieb in Öster­re­ich in Bildern fest. Im Som­mer 1958 hängte er an seine erste größere Aus­land­sreise nach Jugoslaw­ien gle­ich noch eine nach Däne­mark an, um mit einer 14-Tage-Netzkarte die DSB zu erkun­den.
Im EK 3/2015 hat­ten wir Alfred Luft bei seinem Besuch in der Hans­es­tadt Ham­burg begleitet. Auf seiner aben­teuer­lichen mehrtägi­gen Anreise in den Nor­den sind natür­lich weit­ere Bilder in der alten Bun­desre­pub­lik ent­standen:

Meine Reisekasse war schon etwas schwach gepol­stert, und die Eltern haben dazu­mal („Du bist doch grad erst so lang fort gewe­sen“) mir nicht großzügig das Geld nachge­wor­fen. Und so gedachte ich die Reisekosten zu senken, indem ich es ein­mal per Autostopp pro­bierte. Das erste Auto brachte mich bis St. Pöl­ten, das zweite bis Salzburg, und nach ein paar Fotos schaffte ich es prob­lem­los weiter zum Etap­pen­ziel München …

Mit Werk­bahn­loko­mo­tiven über DB-Gleise: Wieviel Dampf ist erlaubt?

Foto: Klaus PrömperFoto: Klaus Pröm­perAuch fünf Jahre nach den Feier­lichkeiten zum 150. Beste­hen der Deutschen Eisen­bah­nen kon­nten sich die Eisen­bah­n­fre­unde im Jahr 1990 an betriebfähi­gen Dampfloko­mo­tiven auf Staats­bah­n­gleisen erfreuen. Doch fan­den die meis­ten Sonder­fahrten mit den DB-eigenen Paradepfer­den statt – es gab jedoch auch Aus­nah­men. Wir erin­nern an den Ein­satz von Zechen­bah­n­dampfloko­mo­tiven des EBV im Westen der Repub­lik:

Im Jahr „Eins“ nach der Wende war der freizügige Ein­satz pri­vater Loko­mo­tiven auf Bun­des­bah­n­gleisen noch kein Thema. Die EU-Richtlinie zum diskri­m­inierungs­freien Zugang zur DB-Infrastruktur sollte erst einige Jahre später erlassen wer­den und für eine Öff­nung sor­gen. So durften 1990 nur Dampfloko­mo­tiven mit Bundesbahn-Status auf DB-Gleisen verkehren. Wirk­lich nur diese? Nein, es gab auch einzelne Aus­nah­men …

Fahren ohne Lichtsig­nale

Skizze: SiemensSkizze: SiemensWas andere Län­der schon länger haben, hat DB Netz mit der Neubaus­trecke Erfurt – Leipzig/Halle (S) (VDE 8.2) jetzt auch: eine betrieb­s­fähige Strecke ohne Lichtsig­nale. Denn das Euro­pean Train Con­trol Sys­tem (ETCS) überwacht bei Level 2 den Zugverkehr anders:

ETCS Level 2
Wie funk­tion­iert nun das Fahren mit ETCS L2 ohne Sig­nale (L2oS)? Zunächst muss sichergestellt wer­den, dass kein Fahrzeug ohne entsprechende Aus­rüs­tung die Neubaus­trecke befährt. Zufahrt­sicherungssig­nale zeigen Hp 0, also Halt, und stop­pen unberechtigte Züge, die nur über die Punk­t­för­mige Zug­bee­in­flus­sung (PZB) durch Indusi-Magnete ver­fü­gen. Mit ETCS L2 aus­gerüstete Fahrzeuge, die sich per Eurobalise automa­tisch am näch­sten Radio Block Cen­ter im Stell­w­erk angemeldet haben, erhal­ten per Funk eine Fahrerlaub­nis (Move­ment Author­ity) und schal­ten das Sig­nal dunkel …


Modell-Themen im EK 4/2016

Digital-Version der V 100 von Brawa
Offener Vierachser-Sachse von Glöckner
Detaillierte Segmentanlage in Spur N
Piko 112.1 in H0 von Piko
Komfortwagen der DR in H0 von A.C.M.E
Digital-Version der V 100 von BrawaFoto: jsk
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  • Werrabrücke Hann. Mün­den – Vom Vor­bild zum Modell-Bausatz
  • Der Dreh mit dem Vor­läufer: Bau­reihe 56.28 (G 8.1 Umbau) in 1:32 von KM1
  • Offener Vierachser-Sachse – H0e-Bausatz von Glöck­ner
  • Nürn­berg 2016 – Dig­i­tal & Tech­nik: Das Jahr der neuen Zen­tralen …
  • Viel Betrieb rund um „Karls­berg“ – Detail­lierte Seg­men­tan­lage in Spur N
  • Dig­i­tale „Innereien“ für die V 100 – Brawa-Lok mit attrak­tiven Zusatz­funk­tio­nen
  • Schutzwa­gen Klps444 in H0: Wagen­spezial­ität aus Kibri-Modell
  • Piko-112.1 in H0 – Form­neuheit der flot­ten Hen­nigs­dor­ferin
  • Hightech-„Ludmilla“ aus Neu-Ulm – Bau­reihe 232 in H0 von ESU
  • Kom­fort­wa­gen der DR in H0 – Epoche-IV/V-Wagenneuheit von A.C.M.E.
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

Werrabrücke in Hann. Mün­den

Foto: Jens KaupFoto: Jens Kaup

Die Werrabrücke bei Hann. Mün­den war ein imponieren­des Brück­en­bauw­erk, das Jens Kaup bzw. sein Unternehmen Vamp­isol nun als H0-Bausatz anbi­etet. Er stellt uns aus ­Her­steller­sicht das Vor­bild und seinen Weg zu einem außergewöhn­lichen Bausatz vor …

Schutzwa­gen Klps444 in H0

Foto: Marc HeckmannFoto: Marc Heck­mann

1989 ließ die DB als ­spe­zielle Schutzwa­gen für den ­Trans­port über­langer ­Ladegüter 130 Rungen­wagen umbauen. Marc ­Heck­mann ist dem großen Vor­bild gefolgt und zeigt uns, wie man ohne großen Aufwand aus einem Kibri-Bausatz den Klps444 für die Epochen IV-VI ­her­stellt.