Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK Dezember 2017

Eisenbahn-Kurier Dezem­ber 2017

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  • Mod­erne Züge: Der Twindexx von Bom­bardier
  • Alte Loks: Über­sicht der erhal­te­nen Reko-50er
  • Messe Leipzig: Großer Bahn­hof für kleine Bah­nen

Die Januar-Ausgabe 2018 liegt für Sie ab 8. Dezem­ber bei Ihrem Händler bereit

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EK Mai 2016

Eisenbahn-Kurier 5/2016

Vorbild-Themen

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Bau­reihe 143 auf dem Rück­zug: Abschied aus Mit­tel­sach­sen
  • Ret­tung für das Rund­haus – Sanierung des Lokschup­pens im Bah­n­park Augs­burg
  • Mül­heim (Ruhr)-Styrum: Brand­saniertes Stell­w­erk Mf wieder in Betrieb
  • Euro­Maint Rail – Erfol­gre­ich im ehe­ma­li­gen Raw Delitzsch
  • DB-Dampfzug-Rekordfahrt 1971 mit D 591 – Tempo, Teufel, Zugtren­nung …
  • Die Werks­bahn der BASF – Seit über 150 Jahren in Lud­wigshafen
  • Pro­jekt VT 603“ – Die let­zte DB-Entwicklung mit Gas­tur­bine
  • Glo­be­trot­ter USA: Holzverkehre im Nord­westen

Die Werks­bahn der BASF

2016 05 basfFoto: BASF Am 6. April 1865 war in Mannheim die Aktienge­sellschaft der „Badis­chen Anilin– & Soda-Fabrik“ (BASF) gegrün­det wor­den – heute der größte Chemiekonz­erne der Welt. Das Stammw­erk Lud­wigshafen erstreckt sich auf einem rund 10 qkm großen Areal und hat mehr als 36.000 Mitar­beiter. Für ein Chemiew­erk dieser Größe ist ein Anschluss an das Eisen­bahn­netz ebenso unverzicht­bar wie das 230 km lange Werks­bahn­netz.

Ab dem Grün­dungs­jahr 1865 wurde der Schienengüter­verkehr zunächst über den Gleisan­schluss im Süden des Werkes abgewick­elt. Aber spätestens mit dem Bau des Oppauer Werkes 1913 war die über den Lud­wigshafener Haupt­bahn­hof führende Zufahrt über­lastet. So kam es zum Bau der soge­nan­nten Rhein­vor­land­bahn, die die bei­den BASF-Werke Lud­wigshafen und Oppau mit dem Bahn­hof Ogger­sheim ver­band …

Bau­reihe 143 auf dem Rück­zug

2016 05 143Foto: Markus Bergelt Seit über drei Jahrzehn­ten ste­hen die Loko­mo­tiven der Bau­reihe 143 auf der Strecke Dresden—Zwickau—Reichenbach (und jüngst weiter bis nach Hof) im Ein­satz. Im Som­mer 2016 steht jedoch ein Gen­er­a­tionswech­sel bevor. Es ist ein mit Regelmäßigkeit zu beobach­t­en­des Spiel: Wenn sich eine Lok­bau­reihe sukzes­sive rar macht, prof­i­tiert ihr Anse­hen im Umkehrschluss auch unter den Eisen­bah­n­fre­un­den, sie rückt in den Fokus und gewinnt zahlre­iche neue „Fre­unde“.

War die Bau­reihe 143 (bis 1991: DR-BR 243) vor weni­gen Jahren im Dien­ste von DB Regio noch eine echte „Land­plage“, so befindet sich ihr Stern mit­tler­weile drastisch im Sink­flug. Und so wird im Inter­net schon seit Monaten in einem bebilderten „Count­down“ doku­men­tiert, wie viel Zeit den Loks (und Wagen) in Mit­tel­sach­sen und im Vogt­land im Betrieb­s­di­enst noch bleibt, denn ihre Tage sind – im wahrsten Sinne des Wortes – gezählt.

Ret­tung für das Rund­haus

2016 05 rundhausFoto: Markus HehlAb Mai 2016 ist das denkmalgeschützte „Rund­haus Europa“ im Bah­n­park Augs­burg wieder für Besucher zugänglich. Markus Hehl berichtet als Architekt und Geschäfts­führer der Bah­n­park Augs­burg gGmbH von den umfan­gre­ichen Arbeiten an der Drehscheibe und am Ringlokschup­pen.

Im Okto­ber 2008 über­nahm der Bah­n­park Augs­burg von der Deutschen Bahn AG einen Teil des ehe­ma­li­gen Bahn­be­trieb­swerkes Augs­burg, um dort in Abstim­mung mit der Stadt  und dem Bezirk Schwaben eine Kul­tur– und Muse­um­sein­rich­tung zu entwick­eln. Die damit ver­bun­de­nen Sanierungsauf­gaben sind gewaltig: Auf einer Fläche knapp 34.000 qm – ver­gle­ich­bar mit fünf Fußballfeldern – ste­hen inmit­ten der Großs­tadt drei gewaltige denkmalgeschützte Gebäude. Dazu gehören die rund 100 m lange drei­gleisige „Dampflokhalle“ aus den zwanziger Jahren, das Über­nach­tungs­ge­bäude für Lok­führer und Heizer aus dem Jahr 1906

Erfol­gre­ich (auch) in Delitzsch: Euro­Maint Rail

2016 05 delitzschFoto: Jür­gen LorenzDie schwedis­che EuroMaint-Rail-Gruppe ist europaweit in Aufar­beitung und Instand­hal­tung von Schienen­fahrzeu­gen tätig. Auch in Deutsch­land hat das Unternehmen mehrere Stan­dorte. Einer davon ist das frühere Reichs­bah­naus­besserungswerk Delitzsch nördlich von Leipzig.

Eisen­bah­n­fahrzeuge müssen regelmäßig gewartet wer­den. Die staatlichen Bah­nge­sellschaften in Deutsch­land unter­hiel­ten hier­für eigene Werk­stät­ten an strate­gisch gün­sti­gen Stan­dorten. In der wech­selvollen Bah­ngeschichte gab es immer wieder Verän­derun­gen durch Neubauten, Erweiterun­gen und auch Schließun­gen. In Deutsch­land war dies beson­ders nach der Wiedervere­ini­gung spür­bar, ver­bun­den mit der Bah­n­re­form und der Zusam­men­führung von DB und DR. Von diesem Zeit­en­wan­del war auch das 1908 eröffnete Reichs­bah­naus­besserungswerk (Raw) in Delitzsch an der Strecke Leipzig – Berlin betrof­fen …

Tempo, Teufel, Zugtren­nung …

2016 05 012Foto: Richard PeckEinzi­gar­tige Zug­fahrten gehören zu den Höhep­unk­ten im Dasein eines Eisen­bah­n­fre­un­des: 1971 erlebten ­bri­ti­sche Bah­n­fans auf Deutsch­landreise eine unvergessliche Plan­fahrt mit der schnell­sten bekan­nten Reisegeschwindigkeit eines Dampfzuges im Nachkriegs­deutsch­land.

Anno 1970 war der D 48 „Kon­sul“ (Laufweg Kiel—Stuttgart) bis Hamburg-Altona fest in der Hand der Alton­aer 220. Mit 62 min Fahrzeit für die 104,9 km bei einem Zwis­chen­halt in Neumün­ster gehörte er zu den schnell­sten Zügen auf der Kurs­buch­strecke 113. Mit Beginn des Som­mer­fahrplans am 23. Mai 1971 kam dann die Über­raschung: Sam­stags über­nah­men die 012 vom Bw Hamburg-Altona den Zug, der allerd­ings die seit seiner Ein­führung im Mai 1963 ein­prägsame Zugnum­mer in D 591 tauschen musste. Immer­hin: Ein neuer dampf­be­span­nter „Namens-Zug“ (daneben verkehrten 1971 noch der D 330 „Nordpfeil“ und D 1130/1131 „Kattegat-Express“ mit 012 und das Eilzug­paar 658/659 „Franken­land“ mit Hofer 001). Auch im Win­ter­fahrplan 1971/72 blieb der D 591 dampf­be­spannt, allerd­ings mit nur noch fünf Wagen …


Modell-Themen im EK 5/2016

Belgische P 8 in H0 von Os.Kar
Noch-Filmfestival mit Raspberry Pi
H0-Firmengebäude mit steuerbarer Beleuchtung
Die E 60 von Märklin in Spur 1
Flöhatal  – Ein Anlagenvorschlag nach Vorbild
Bel­gis­che P 8 in H0 von Os.KarFoto: jsk
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  • Es war ein­mal im Flöhatal – Anla­gen­vorschlag noch Vor­bild
  • Preußis­che S 10 in 1:87 – Teil 2: Dreizylinder-Schnellzuglok 17 218
  • Der Com­man­der spricht nun mfx – Neues Updaten für die Viessmann-Zentrale
  • Lan­glebiges „Bügeleisen“ – Die E 60 von Märklin in Spur 1
  • Preußen­lok für Europa: Bel­gis­che P 8 als H0-Neuheit von Os.Kar
  • Schmal­spurig durch Meck­len­burg – H0f-Anlage nach Vor­bild der MPSB
  • Uhlen­brocks Erleuch­tung: H0-Firmengebäude mit steuer­barer Beleuch­tung
  • Kinovergnü­gen auf der Mod­ell­bahn – Noch-Filmfestival mit Raps­berry Pi
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

Preußis­che S 10 in 1:87 – die Dreizylinder-Schnellzuglok 17 218

17 218 05Foto: Alfred For­don

Nach der Vierzylinder-S 10 (DRG-Baureihe 17.0) nimmt sich Alfred For­don nun der Dreizylinder-Variante (DRG-Baureihe 17.2) an. Als Vor­bild diente ihm 17 218, die fast erhal­ten geblieben wäre. Diese 2’C h3-Lok war schon in den späten dreißiger Jahren mit induk­tiver Zugsicherung aus­gerüstet wor­den – ein ungewöhn­liches Detail, das natür­lich auch am Mod­ell nicht fehlen darf …

H0f-Anlage nach Vor­bild der Mecklenburgisch-Pommerschen Schmal­spur­bahn (MPSB)

mpsbFoto: Tom-Karsten Alexan­der

Sven Meyer aus Schkeu­ditz begeis­tert sich seit Kindes­beinen für die Mecklenburgisch-Pommersche Schmal­spur­bahn. Nun hat er das Teil­stück von Uhlen­horst nach Lüskow im Mod­ell wieder aufleben lassen. Tom-Karsten Alexan­der stellt uns die sehenswerte Anlage in der ungewöhn­lichen Spur­weite H0f vor.