Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK Juli 2017

Eisenbahn-Kurier Juli 2017

Die August-Ausgabe 2017 liegt für Sie ab 14. Juli bei Ihrem Händler bereit

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EK Juli 2016

Eisenbahn-Kurier 7/2016

Vorbild-Themen

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Wieder in altem Glanz! – 141 248 – der Stilexot
  • Die V 90-Familie – Zuver­läs­sig seit über 50 Jahren
  • Die „Fün­fer“ aus dem Ammer­tal – E 69 05 in Vor­bild und Mod­ell
  • Alte Deutz-Diesel wieder auf Strecke! – Son­der­di­en­ste auf der Georgs­marien­hüt­ten Eisen­bahn
  • 57 km durch den Berg – Gotthard-Basistunnel in Betrieb
  • Abendspazier­gang – Beson­dere Begeg­nung mit dem Nachtzug „Komet“
  • RBD Halle im Jahre 1945 – Elek­trischer Zug­be­trieb unter Kriegs­fol­gen
  • Bau­reihe 218 aktuell – Zahlre­iche Verkäufe und Verän­derun­gen
  • Diesel­re­vier Nord­bay­ern – Zusatzverkehre dank Umleitung
  • Glo­be­trot­ter Indien – Eine Reise zur Dar­jeel­ing­bahn

E 69 05 – Vor­bild und Mod­ell

Foto: Sammlung RSFoto: Samm­lung RS Seit weni­gen Wochen ist das N-Modell der E 69 05 von Fleis­chmann liefer­bar, nun ist auch das H0-Modell der „Fün­fer“ erhältlich. Grund genug für uns, nicht nur die Mod­elle, son­dern auch die wech­selvolle Geschichte des Mur­nauer „Nachkömm­lings“ der E 69-Familie vorzustellen.

Begin­nen wir diesen Beitrag mit einer gewagten These: Stellen Sie sich ein­mal vor, E 69 05 wäre nicht das Mit­glied der Ammer­gauer Lok­fam­i­lie, son­dern eine Lok der E 10-Proto­typen. Ja, schwierig, aber trotz­dem: Die „Fün­fer“ stände in diesem Szenario in den sechziger Jahren gemein­sam mit den fünf E 10.0 beim Bw Nürn­berg Hbf im Ein­satz. Wür­den Sie in der Werk­statt nach­fra­gen, welche Lok denn wohl nun die gelun­gen­ste, die zuver­läs­sig­ste wäre – die Mitar­beiter wür­den unisono schwär­men: „Na, klar – die E 69! Die ist fast immer ein­satzbereit, hat kaum Aus­fälle und ganz hüb­sch ist sie doch auch, oder? …

Bau­reihe 218

Foto: Robert S. MeyerFoto: Robert S. Meyer Seit kurzem ist es auch bei DB Regio möglich, Streck­en­loks ohne Ver­steigerung zu kaufen. Großer Nach­frage erfreut sich dabei die Bau­reihe 218. Etliche bei DB Regio aus­rang­ierte Maschi­nen haben in den let­zten Wochen und Monaten sowohl bei anderen DB-Unternehmen als auch bei NE-Bahnen einen Käufer gefun­den. Wir bieten einen aktuellen Überblick.

Ende April 2016 wurde die in den TEE-Farben Rot-Beige lack­ierte 218 105 der DB RegioNetz-Tochter West­franken­bahn (WFB) an die Eisen­bahn­be­trieb­s­ge­sellschaft Neckar-Schwarzwald-Alb (NeSA) in Rot­tweil verkauft und am 3. Mai durch 218 460 der WFB von Aschaf­fen­burg in ihr kün­ftiges Dom­izil Rot­tweil über­führt. 218 105 war am 16. Okto­ber 2010 im Werk Bre­men speziell für Son­der­fahrten im Rah­men des damals noch existieren­den TEE-Programms der DB per IS 630 haup­tun­ter­sucht und dabei Rot-Beige lack­iert wor­den …

Abendspazier­gang mit dem »Komet«

Foto: Heinz Hangarter, Archiv der EisenbahnstiftungFoto: Heinz Hangarter, Archiv der Eisen­bahn­s­tiftungIn diesen Tagen erscheint beim EK-Verlag das Buch über die bei­den Glieder­triebzüge der Bau­reihe VT 10.5 „Sen­a­tor“ und „Komet“ der Deutschen Bun­des­bahn. EK-Autor Karl Ger­hard Baur erin­nert sich an eine beson­dere Begeg­nung mit dem Nachtzug „Komet“ in Freiburg vor 60 Jahren.

Die Ein­satzzeit der bei­den VT 10.5 war nur rel­a­tiv kurz, und sie fan­den keine Nach­fol­ger, da die auss­chließlich die 1. Wagen­klasse führen­den Züge eher exper­i­mentellen Charak­ter hat­ten und sich weniger gut ­bewährten. Ein Exem­plar (VT 10 501 „Sen­a­tor“) war als Tages­reisezug, das andere (VT 10 551 „Komet“) als Nachtreisezug konzip­iert. Der Tages­reisezug pen­delte vor­wiegend zwis­chen Frank­furt (M) und Ham­burg, der Nachtreisezug verkehrte nur tageweise als Fern­schnel­lzug zwis­chen Ham­burg und Zürich bzw. in der Gegen­rich­tung. Von einer Begeg­nung mit diesem Nachtzug mit Namen „Komet“ han­delt die fol­gende Geschichte.

Diesel­re­vier Nord­bay­ern – Zusatzverkehr dank Umleitung

Foto: Gerald HochFoto: Ger­ald HochDerzeit ist das Strecken­netz im Dreieck zwis­chen Nürn­berg, Regens­burg und Hof ein beliebter Tre­ff­punkt für Fre­unde der schw­eren Diesel­trak­tion. Bis zu sieben zusät­zliche Güterzug­paare rollen bis Sep­tem­ber rund um das Drehkreuz Mark­tred­witz.

Zusät­zlich zur recht über­schaubaren Anzahl plan­mäßiger Güterzüge der Rela­tio­nen Nürnberg—Cheb (Eger), Zwickau—Nürnberg, Nürnberg—Schwandorf und Furth im Wald—Regensburg wer­den seit dem 11. Jan­uar und noch bis zum 4. Sep­tem­ber 2016 je nach Wochen­tag bis zu sieben Güterzug­paare zwis­chen Nürn­berg und Engels­dorf bzw. Sed­din über Marktredwitz—Hof umgeleitet. Der reg­uläre Laufweg der Züge ist zwis­chen Hall­stadt (b. Bam­berg) und Bad Staffel­stein zum Bau der Ein­fädelung der Neubaus­trecke Ebensfeld—Erfurt in die beste­hende Strecke Nürnberg—Saalfeld mit einem vier­gleisi­gen Abschnitt im Ober­main­tal kom­plett ges­perrt.

Gotthard-Basistunnel in Betrieb

Foto: Peter PfeifferFoto: Peter Pfeif­fer28 Mil­lio­nen Ton­nen Aus­bruch­ma­te­r­ial, 17 Jahre Bauzeit, 57 km Länge, Zug­fol­gezeiten von drei Minuten: Die Daten zum Jahrhun­dert­bauw­erk Gotthard-Basistunnel beein­drucken. Nun wurde der Tun­nel offiziell eröffnet, und die ersten Züge rollen.

Am 1. Juni 2016 ist der läng­ste Eisen­bah­n­tun­nel der Welt offiziell eröffnet und von der Erbauerin Alp­Tran­sit Got­thard AG zum Probe­be­trieb an die SBB übergeben wor­den. Der fahrplan­mäßige Verkehr durch den Gotthard-Basistunnel (GBT) wird am 11. Dezem­ber begin­nen. Vor­erst sollen täglich rund 50 Reisezüge die bei­den je 57 km lan­gen Ein­spurröhren befahren. Für Güterzüge ste­hen tagsüber fünf Plantrassen pro Stunde zur Ver­fü­gung. Bei Berück­sich­ti­gung der Nacht­pause des Per­so­n­en­verkehrs wären für die mehrheitlich inter­na­tionalen War­en­trans­porte täglich ins­ge­samt 260 Zug­fahrten möglich …


Modell-Themen im EK 7/2016

V 160 von KM1 in 1:32
Goliath-Dreirad von Weinert
DSB-Güterwagen in H0 von McK
SNCB-Spur-0-Anlage mit langer Fahrstrecke
Die Öl-41 in Spur 1 von Märklin
V 160 von KM1 in 1:32Foto: Frank Zarges
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  • Mit der SNCB durch die Thiérache – Spur-0-Anlage mit langer Fahrstrecke
  • Tun­ing für TGV POS/Thalys – Verkürzte Wagenübergänge für das Trix-Modell
  • DR-243 von Piko in H0 – Viel­ge­bautes Reichsbahn-Arbeitstier
  • Goliath Rapid – Dreirad für Zwei– und Vier­beiner
  • Mäd­chen für alles“ – V 160 von KM1 in 1:32
  • Der Dreh mit dem Sound – Flex­i­ble Sound­mod­ule von AVT Prod­ucts
  • Die Öl-41 von Märklin – Neuheit in Spur 1
  • Dan­ish Dyna­mite“ – DSB-Güterwagen in H0 von McK
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Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

DR-243 von Piko in H0

Foto: jskFoto: jsk

Mit der 243 erweit­ert Piko sein Ange­bot an Stan­dard­bau­rei­hen um ein weit­eres viel­ge­bautes „Brot-und-Butter“-Fahrzeug. Bezüglich Kon­struk­tion, Mod­el­lum­set­zung und Betrieb­stauglichkeit steht sie der bekan­nten 112.1 in nichts nach – lesen Sie im neuen EK warum.

Tun­ing für TGV POS/Thalys

Foto: Matthias MeehFoto: Matthias Meeh

Vor­bildtreue ver­sus Betrieb­ssicher­heit – diese Entschei­dung will bei jeder Neukon­struk­tion eines Mod­ells wohl über­legt sein. Unser Beitrag zeigt, wie mit rel­a­tiv geringem Aufwand eine betrieb­ssichere Vari­ante mit vorbild­getreuen gekürzten Wagenübergän­gen entsteht. Der Umbau wird am H0-Modell des Thalys PBKA von Trix vorgestellt, der bau­gle­iche TGV POS kann nach gle­ichem Vorge­hen umgerüstet wer­den …