Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK Juli 2017

Eisenbahn-Kurier Juli 2017

Die August-Ausgabe 2017 liegt für Sie ab 14. Juli bei Ihrem Händler bereit

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EK August 2016

Eisenbahn-Kurier 8/2016

Vorbild-Themen

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Pilsener B®auart – Die neue Bau­reihe 102 der DB von Škoda
  • Mit Zah­n­rad „Top of Ger­many“ – Die Bay­erische Zugspitzbahn
  • Prob­lem­los im Ein­satz – Die ersten Monate mit 01 180 im Betrieb­s­di­enst
  • Göls­dorfs kkStB-Reihe 30 – Urah­nin der deutschen 1’ C 1’-Tenderloks
  • Dreiseen­bahn Titisee – See­brugg: Neuelek­tri­fizierung einer Bahn­strecke
  • Eine dufte Sache … – Latri­nen­wa­gen der K.W.St.E.
  • Karl­sruher Steuer­wa­gen – Abschied nehmen mit Fotowet­tbe­werb
  • Glo­be­trot­ter Frankre­ich – Mit dem „Train Jaune“ durch die Pyrenäen

Die neue Bau­reihe 102 der DB von Škoda

Foto: Martin ŠarmanFoto: Mar­tin Šar­man Mit der Bestel­lung von sechs Loko­mo­tiven des Typs 109 E sowie sechs zuge­höri­gen Doppelstock-Wagengarnituren durch DB Regio kon­nte Škoda Trans­porta­tion im Juni 2013 erst­mals einen Liefer­auf­trag für Eisen­bah­n­fahrzeuge an die DB AG verze­ich­nen. Der tra­di­tion­sre­iche tschechis­che Schienen­fahrzeugher­steller fer­tigt am Stan­dort Pilsen (Plzeň) die Loko­mo­tiven der DB-Baureihe 102 für den München-Nürnberg-Express (MNE), den DB Regio Ober­bay­ern nach gewonnener Auss­chrei­bung ab Dezem­ber 2016 für weit­ere zwölf Jahre betreiben wird. Die ins­ge­samt 36 Wagen, aus denen sechs sech­steilige Wen­dezug­gar­ni­turen gebildet wer­den, fer­tigt die Wag­gon­fab­rik Škoda Vagonka in Ostrau (Ostrava), wobei elek­trische Kom­po­nen­ten vom Hauptwerk in Pilsen zugeliefert wer­den. Im neuen Verkehrsver­trag für den MNE wer­den die sechs neuen Loko­mo­tiven zusam­men mit den Dop­pel­stock­wa­gen die bish­eri­gen MNE-Wendezuggarnituren aus der Bau­reihe 101 und ehe­ma­li­gen IC-Wagen ablösen. Der Auf­trag für die neuen Škoda-Fahrzeuge hat einen Gesamtwert von rund 110 Mio. € und gilt für den tschechis­chen Her­steller zugle­ich als Schlüs­sel­ref­erenz für die Ver­mark­tung seiner Fahrzeug­pro­dukte in Deutsch­land bzw. Wes­teu­ropa.

Die Bay­erische Zugspitzbahn

Foto: Urs JossiFoto: Urs Jossi „Hoch hin­aus!“ – dieses Ziel haben viele Eisen­bah­nen in Deutsch­land. Allerd­ings kommt keine zweite dem wahrhaft höch­sten Punkt des Lan­des so nahe wie die Bay­erische Zugspitzbahn. Einge­bet­tet in eine faszinierende Berg­welt befördert sie täglich Touris­ten und bei Bedarf auch Güter auf fast 2.600 m Höhe. Klaus-Uwe Hölscher beschreibt in seinem Artikel die Geschichte der Bahn, ihre tech­nis­che Beson­der­heit sowie deren Fahrzeuge.

Die Zugspitze in den Alpen – mit 2.962 m ü.N.N. der höch­ste Berg  Deutsch­lands – ist auf ver­schiede­nen Wegen zu erre­ichen: per Schwe­be­bahn mit der Tiroler Zugspitzbahn von Ehrwald, mit der Eibsee-Seilbahn oder auf dem Schienen­weg mit der Bay­erischen Zugspitzbahn (BZB). Alter­na­tiv besteht für den geübten Wan­derer bzw. Alpin­is­ten selb­stver­ständlich auch die Möglichkeit, den Weg zum Gipfel zu Fuß zurück­zule­gen.

Latri­nen­wa­gen der K.W.St.E.

Foto: K.W.St.E./Sammlung Bernd BeckFoto: K.W.St.E./Sammlung Bernd BeckDie Entsorgung von Fäkalien-Abfällen war im 19. und frühen 20. Jahrhun­dert für die immer schneller wach­senden Großstädte ein zunehmendes Prob­lem. In der Stadt Stuttgart erledigten die Königlich Würt­tem­ber­gis­chen Staat­seisen­bah­nen (K.W.St.E.) diese Auf­gabe – mith­ilfe spezieller Latri­nen­wa­gen.

Im begin­nen­den Indus­triezeital­ter wur­den die Städte zunehmend mit der Eisen­bahn ver­sorgt. Ohne die Lebens­mit­tel, Bau­ma­te­ri­alien oder Kon­sumgüter, die mit den Güterzü­gen in die großen Städte roll­ten, wäre deren stetiges Anwach­sen gar nicht möglich gewe­sen. Das ist eine alt­bekan­nte Tat­sache. Weniger bekannt ist, dass auch die Entsorgung der Städte per Eisen­bahn erfol­gte. Abfall, Fäkalien und sogar Leichen wur­den mit der Bahn aus den Städten gefahren. Beson­ders der Abtrans­port der Fäkalien am Beispiel der Res­i­den­zs­tadt Stuttgart soll uns hier inter­essieren.

Die ersten Monate mit 01 180 im Betrieb­s­di­enst

Foto: Dr. Stefan DonnerhackFoto: Dr. Ste­fan Don­ner­hackDass es in Deutsch­land noch ein­mal eine betrieb­s­fähige DB-Neubaukessel-01 geben wird, darauf haben vielle­icht einige Dampflok­fre­unde gehofft, aber ern­sthaft daran geglaubt haben wohl die wenig­sten. Die Mit­glieder des Bay­erischen Eisen­bah­n­mu­se­ums in Nördlin­gen – für ihre Taten­freude bekannt – fahren nun seit Ende 2014 mit 01 180. Über ihre Erfahrun­gen in den ersten Monaten im Umgang mit der Lok und deren Eige­narten berichtet Patrick Zeitl­mann.

Mit dem Bekan­ntwer­den, dass 01 180 zurück nach Deutsch­land kommt und vom BEM in Nördlin­gen auch geplant wird, die Loko­mo­tive wieder in Betrieb zu nehmen, wur­den sehr schnell die alten Geschichten über fest­sitzende Heiß­dampfre­gler und schlechte Dampfen­twick­lung bei den Neubaukessel­maschi­nen zu Tage gefördert. Vielfach hieß es auch, die Per­son­ale hät­ten in den let­zten Jahren vor 1975 lieber eine Alt­bau– anstatt einer Neubaukessel-01 gefahren. Als zukün­ftiger Betreiber der Lok galt es für uns natür­lich entsprechend nachzu­forschen, was von den alten Geschichten stimmt und was unter das Kapi­tel „Lok­führerlatein“ fällt…

Glo­be­trot­ter: Mit dem „Petit Train Jaune“ durch die Pyrenäen

Foto: Julian NolteFoto: Julian NolteZwis­chen Villefranche-Vernet-les-Bains und Latour-de-Carol – Enveitg in den Pyrenäen betreibt die franzö­sis­che Staats­bahn eine 1.000-mm-Schmalspurstrecke, die weit über die Gren­zen der Region hin­aus bekannt ist. Doch trotz ihrer Beliebtheit steht die Bahn immer wieder zu Dis­po­si­tion.

Die Pyrenäen sind eine über 400 km lange Gebirgs­kette, die sich ent­lang des spanisch-französischen Gren­zge­bi­etes erstreckt. Heutzu­tage ist es ein Leichtes, ihre bis zu 3.404 m hohen Gipfel (der Pico de Aneto in Spanien) per Flugzeug zu über­queren oder sie seit einiger Zeit auch mit den Hochgeschwindigkeit­szü­gen TGV (SNCF) und AVE (RENFE) zu unter­queren, will man nicht die teure Auto­bahn befahren. Eine land­schaftlich attrak­tive Alter­na­tive stellt die Fahrt über die Pyrenäen-Querbahn dar, mit der Toulouse über Latour-de-Carol — Enveitg an die kat­alonis­che Metro­pole Barcelona angeschlossen ist.


Modell-Themen im EK 8/2016

Spur-1-Treffen Sinsheim 2016
Otmm 59 im 3D-Druck
„In der Buchhandlung“ mit Preiser
V 90-Familie von Brawa
LED-Lichtsteuerung von Uhlenbrock
Spur-1-Treffen Sin­sheim 2016Foto: Man­fred Weihrauch
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  • Modellbahn-Werkstatt – Preis­ers Fig­uren­satz „In der Buch­hand­lung“
  • Mod­ell­bahn „ler­nen“: Düs­sel­dor­fer VHS-Kurs baut H0-Anlage
  • Eisen­bah­n­jahre – Zeitliche Einord­nung von Eisen­bah­n­mod­ellen
  • Einser“ im Kraich­gau: Spur-1-Treffen Sin­sheim 2016
  • Otmm 59 mit 3D-Druck – „Brück­en­wa­gen“ als N-Wunschmodell
  • Tag, Nacht, Blitz und Don­ner – LED-Lichtsteuerung von Uhlen­brock
  • Ele­fan­tös“ – Märklins C 5/6 der SBB: H0-Neuheit zum 100. Geburt­stag der Lok 2965
  • V 90-Familie von Brawa – Standard-Rangierdiesel in H0
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

Mod­ell­bahn „ler­nen“

vhs 0483Foto: Wolf­gang Langmesser

Die Volk­shochschule Düs­sel­dorf startete 2006 einen Kurs für Modellbahn-Wiedereinsteiger zur Vorstel­lung zeit­gemäßer Mod­ell­bautech­niken. Wie aus der The­o­rie ei­ne film­reife Mod­u­lan­lage in der Praxis wurde, beschreibt der EK in dieser Aus­gabe.

Ele­fan­tös – Märklins C 5/6

Mae 1Foto: ch

Märklin hat die C 5/6 – den Ele­fan­ten – als feines Ho-Modell umge­setzt. Der EK zeigt Vor­bild und Mod­ell