Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK April 2017

Eisenbahn-Kurier April 2017

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  • Neue Fahrzeuge: Traxx 3 für DB-Fernverkehr
  • VEB Ammen­dorf: Wag­gons für die Sow­je­tu­nion
  • Mod­ell­gleis: Beton­schwellen per­fekt gestal­tet

Die Mai-Ausgabe 2017 liegt für Sie ab 7. April bei Ihrem Händler bereit

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EK September 2016

Eisenbahn-Kurier 9/2016

Vorbild-Themen

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Bau­reihe 611 – der Pan­nen­zug – Abschied aus Süd­west­deutsch­land
  • Domspatz“ & „Merkur“: (Tages-)Revival für zwei berühmte F-Züge
  • Bah­n­fest im Süd­westen – 25 Jahre „Eisenbahn-Romantik“
  • Zeitreise im Ennepetal – Güter­verkehr wie „anno dazu­mal“
  • Ans Herz gewach­sen … – Let­zter Per­so­nen­zug Pritzwalk – Put­litz
  • Chem­nitzer Bahn­bo­gen: Umstrittenes Mod­ernisierungskonzept
  • Rhein­hessens Pri­vat­bah­nen – Von Bach­stein zur SEG
  • 60 Jahre Bau­reihe V 65 – Run­der Geburt­stag einer Split­ter­gat­tung
  • Glo­be­trot­ter: Neustart in Botswana

BR 611 – Abschied aus Süd­west­deutsch­land

Foto: Zeno PillmannFoto: Zeno Pill­mann Die 1994 neu gegrün­dete DB AG änderte die bewährte Beschaf­fungspoli­tik der Bun­des­bahn: Statt der eige­nen Erprobung neuer Fahrzeuge wurde die Fahrzeug­in­dus­trie verpflichtet, betrieb­staugliche Fahrzeuge zu liefern. Das bish­erige Negativ-Beispiel hier­für ist die Bau­reihe 611. Erst dem Werk Ulm gelang es nach sieben Jahren, die Betrieb­szu­ver­läs­sigkeit zu gewährleis­ten. Jetzt ste­hen die Triebzüge vor dem Abschied.

Ab der ersten Hälfte der sechziger Jahre wurde in Deutsch­land eine Neigetech­nik (NT) mit einer aktiven pneu­ma­tis­chen Steuerung entwick­elt. Schon 1967 fol­gten erste Ver­suche mit einer gleis­bo­gen­ab­hängi­gen Wagenkas­ten­s­teuerung mit einem umge­bauten Mit­tel­wa­gen (VM 24 422) eines Triebzuges der Bau­reihe VT 24.6, die Motor­wa­gen besaßen luft­gefed­erte Drehgestelle ohne Wagenkas­ten­s­teuerung. Die Nei­gung des Wagenkas­tens wurde durch Be– und Entlüften der Luftfed­ern in den Drehgestellen erre­icht …

25 Jahre Eisenbahn-Romantik

Foto: Jörg SauterFoto: Jörg Sauter Man nehme: Eine wun­der­schöne Eisen­bahn­strecke, eine erfol­gre­iche Eisen­bahnsendung, engagierte Muse­um­seisen­bah­ner und Mitar­beiter, würze dies mit genü­gend Sonne und der Land­schaft des wilden Südens, par­don des Süd­schwarzwaldes … Voilá: Ein gelun­ge­nes Eisen­bah­n­fest!

Vor 25 Jahren, am 9. April 1991 wurde die erste Folge der eigentlich als Pausen­füller gedachten Sendung „Eisenbahn-Romantik“ aus­ges­trahlt. Ein Beitrag in der ersten Folge zeigte Bilder von der „Sauschwän­zle­bahn“ aus dem Jahr 1987. Nahe­liegend: Das Fest „25 Jahre Eisenbahn-Romantik“ wurde auf der Sauschwänz­lebahn gefeiert.

Let­zter Per­so­nen­zug Pritzwalk – Put­litz

Foto: Felix SeraphinFoto: Felix SeraphinMit der Ein­stel­lung der Neben­bahn Pritzwalk – Put­litz geht ein Stück deutscher Eisen­bah­ngeschichte zu Ende: Sie war die erste Strecke, die 1996 im Zuge der Bah­n­re­form durch eine „echte“ Pri­vat­bahn über­nom­men wurde. Gle­ichzeitig hielt dort vor 20 Jahren der Uerdinger Schienen­bus Einzug – dessen Planein­satz nun eben­falls endet.

Ohne das Engage­ment von Thomas Becken, Math­ias Ten­nis­son und Jörn Zado wäre der let­zte Zug zwis­chen Pritzwalk und Put­litz wahrschein­lich bere­its vor etlichen Jahren gefahren: Die 1896 als Teil der Ostprig­nitzer Kreis­bah­nen eröffnete, 17 km lange Strecke stand nach der poli­tis­chen Wende 1989 jeden­falls gle­ich mehrfach zur Dis­po­si­tion. 1993 zer­störte ein Hochwasser die Döm­nitzbrücke bei Groß Langer­wisch …

Rhein­hessens Pri­vat­bah­nen: von Bach­stein zur SEG

Foto: Stadtarchiv WormsFoto: Stadtarchiv WormsAnlässlich des Jubiläums „200 Jahre Rhein­hessen“ erin­nert EK-Autor Gerd Wolff an die rhein­hes­sis­chen  Pri­vat­bah­nen, die alle unter Her­rmann Bach­stein bzw. der später gegrün­de­ten Süd­deutschen Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) gebaut wor­den waren – heute sind sie ein Stück Lan­des­geschichte …

Rhein­hessen ist eine 1.400 km² große Region, die im Nor­den und Os­ten vom Rhein (von Bin­gen bis Worms), im Süden vom Eis­bach, der südlich von Worms in den Rhein mün­det, sowie im Westen von der Alsenz und Nahe begrenzt wird. Rhein­hessen wird auch als „Land der Reben und Rüben“ beze­ich­net, das mit 26.500 ha das größte deutsche Weinan­bauge­biet ist und wo auf großen Flächen Zuck­er­rüben ange­baut wer­den. Rhein­hessen ent­stand unter diesem Namen nach dem Wiener Kongress 1815 aus Teilen des von Napoleon Bona­parte 1792/​1802 ein­gerichteten Departe­ment Don­ners­berg und …

60 Jahre Bau­reihe V 65

v65Foto: Carl Bellingrodt/Archiv Jörg SauterDie Bau­reihe V 65 umfasste bei der Deutschen Bun­des­bahn nur 15 Loko­mo­tiven. Vor 60 Jahren wur­den sie in Dienst gestellt. Dass ihre Stück­zahl so niedrig blieb, lag an später geän­derten Beschaf­fungsplä­nen der DB.

Im Zuge der Umstel­lung der Zugförderung von Dampf– auf Diesel­lok– und Ellok-Betrieb hatte die DB Mitte der fün­fziger Jahre bere­its einige Diesel­loko­mo­tivbau­rei­hen in Betrieb genom­men. Für Schnel­lzüge und leichte Eil­güterzüge war dies die Bau­reihe V 200, für Per­so­nen­züge die V 80 und für den mit­tleren Rang­ier­di­enst die V 60. Die genan­nten Bau­rei­hen wur­den in Arbeits­ge­mein­schaften der deutschen Loko­mo­tiv­fab­riken unter der Regie der Deutschen Bun­des­bahn entwick­elt. Für den Dienst auf Neben­strecken, auf denen leichte Per­so­nen– und Güterzüge zu befördern waren, und damit ver­bun­den auch leichter Rang­ier­di­enst abgewick­elt wer­den musste, brauchte keine grund­sät­zlich neue Type entwick­elt zu wer­den, weil von der Firma MaK bere­its seit mehreren Jahren der Lok­typ 600 D zur Ver­fü­gung stand, der ohne allzu große Verän­derun­gen den Bun­des­bahnzwecken gerecht zu wer­den ver­sprach.


Modell-Themen im EK 9/2016

Überland-Straßenbahn in 0m
„Donau-Kurier“ von ACME
MAN-Linienbus von Rietze gesupert
Funktionsfähige Ampeln in H0 von Viessmann
Baustellenbeleuchtung mit Arduino
Überland-Straßenbahn in 0mFoto: Jür­gen Wis­ckow
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  • Mit der Tram durch Flan­dern – Überland-Straßenbahn in 0m
  • Preußis­che S 10.1 in 1:87 – Teil 3: die Vierzylinder-Verbundlok 17 1095
  • D 220/221 „Donau-Kurier“ von A.C.M.E. – Zug­bil­dung nach Vor­bild im Mod­ell
  • Kos­metik für den SL 200 – MAN-Linienbus von Rietze gesu­pert
  • Geregel­ter Straßen­verkehr: Funk­tions­fähige Ampeln in H0 von Viess­mann
  • Wagen des Wirtschaftswun­ders – Brawas 3yg-Umbauwagen in H0 und ihre Vor­bilder
  • Licht­ef­fekte leicht gemacht – Baustel­len­beleuch­tung mit Ardunio
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

Brawas 3yg-Umbauwagen und ihre Vor­bilder

Foto: jskFoto: jsk

Nach den 4yg-Umbauwagen von Brawa sind nun auch die dreiach­si­gen Umbauwa­gen in H0 aus der Remshaldener Wagen­schmiede erhältlich. Mit über 6.500 Exem­plaren prägte dieser Wagen­typ viele Jahre den Nahverkehr der DB. Wir stellen deshalb nicht nur die detail­lierten Mod­elle vor, son­dern gehen auch auf deren Vor­bildgeschichte ein.

Die Vierzylinder-Verbundlok 17 1095 (preußis­che S 10.1 in 1 : 87)

s10 3Foto: Alfred For­don

Nach der Vierzylinder-S 10 (DRG-Baureihe 17.0) und der Dreizylinder-Variante (BR17.2) präsen­tiert Alfred For­don nun die Vierzylinder-Verbundlok S 101 (BR17.1011) auf Basis des Fleischmann-Modells. Der Umbau von Rah­men und Innen­trieb­w­erk folgt im EK 10/2016.