METRANS erhält zweite Hybrid-Rangierlok

x500IMG 1481Die neue Hybrid-Rangierlok der METRANS. Foto: Bär­bel Rasch

Die HHLA-Bahntochter Metrans setzt im Ham­burger Hafen eine zweite Rang­ier­lok ein, die durch umwelt­fre­undliche Hybrid-Technologie angetrieben wird. Die neue Mas­chine wurde auf den Namen „Prag“ getauft, benannt nach der Stadt, in der Metrans gegrün­det wurde. Die „Prag“ ist bere­its die fün­fte Loko­mo­tive, die Metrans zur Bewäl­ti­gung des wach­senden Rang­ier­aufkom­mens in Europas größtem Eisen­bahn­hafen ein­setzt.

x500IMG 1404Die Lok „Ham­burg“ ist berets seit einiger Zeit bei der METRANS im Ein­satz. Foto: Bär­bel Rasch
„Im Okto­ber 2013 haben wir ange­fan­gen, Metrans-Züge selbst im Ham­burger Hafen zu rang­ieren, um auch diesen Teil unserer Trans­portkette per­fekt steuern und eine noch höhere Zuver­läs­sigkeit anbi­eten zu kön­nen, sagte Roger Mahler, Geschäfts­führer der Metrans Rail (Deutsch­land). „Die Nach­frage nach unseren zuver­läs­si­gen Dien­stleis­tun­gen, die wir auch anderen Unternehmen anbi­eten, ist seit­dem kon­tinuier­lich gestiegen. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir mit der „Prag“ über eine weit­ere Rang­ier­loks ver­fü­gen, die Leis­tungs­fähigkeit mit Umwelt­fre­undlichkeit verbindet. Sie passt damit per­fekt zu unserem Unternehmen.“
Die Prima-H3-Lokomotive von Alstom pro­duziert im Ver­gle­ich zu herkömm­lichen Rang­ier­loko­mo­tiven dank ihres Hybri­dantriebs bis zu 50 Prozent weniger CO2. Andere Schad­stof­fe­mis­sio­nen wie beispiel­sweise Stick­stoff­dioxid wer­den sogar um bis zu 70 Prozent ver­ringert. Je nach Ein­satz fährt die Rang­ier­loko­mo­tive zwis­chen 50 und 70 Prozent ihrer Betrieb­s­dauer im Bat­teriebe­trieb. Dadurch reduziert sich der Kraft­stof­fver­brauch um bis zu 50 Prozent.

x50IMG 1621Die ehe­ma­lige 295 0822 „Praha“ wurde inzwis­chen umbe­nannt in „Ceska Tre­bowa“. Foto: Bär­bel Rasch

x500IMG 1344Seit dem 20.1.207 war bei der Metrans in Drade­nau die V36 005 vom DEV zu Gast. Die Lok wurde nach einem Motorschaden repari­ert und hat zudem eine Indusi-Anlage bekom­men. Foto: Bär­bel Rasch
Quelle: HHLA / Metrans, Bär­bel Rasch


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Es ist eine Erfol­gs­geschichte. Begin­nend 1866 als kleine Quaibahn in der heuti­gen HafenCity, umfasst die Hafen­bahn 150 Jahre später rund 300 Kilo­me­ter Gleise. Ham­burg gilt als der größte Eisenbahn-Hafen Europas, täglich fahren oder ver­lassen rund 200 Züge mit 5.000 Wag­gons das hochmod­erne Netz. Zwis­chen gestern und heute liegen tech­nis­che Pio­nier­taten und bein­druck­ende Auf­bauleis­tun­gen, aber auch Jahre der Ent­behrun­gen und Zer­störung — und das ständige erfol­gre­iche Bemühen, den sich unabläs­sig wan­del­nden Erfordernissen gerecht zu wer­den.


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