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EK April 2017

Eisenbahn-Kurier April 2017

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Regiebahn

Repa­ra­tio­nen, Beset­zung, Ruhrkampf, Reichs­bahn

Regiebahn – Bestellnr. 6404Nach dem ver­lore­nen Ersten Weltkrieg ver­langten die Sieger von Deutsch­land eine Wiedergut­machung der angerichteten Schä­den, zuallererst in Form von Eisen­bah­n­ma­te­r­ial und später auch in Geldzahlun­gen sowie der Liefer­ung von Kohle, Koks und son­sti­gen Indus­trieerzeug­nis­sen. Um sicher zu gehen, dass Deutsch­land zahle, beset­zten die Alli­ierten das Gebiet links des Rheins vom Nieder­rhein bis zur Pfalz. Die Eisen­bah­nen wur­den von der alli­ierten Feldeisenbahn-Kommission überwacht.

Als Deutsch­land mit seinen Zahlun­gen in Verzug geriet, bemächtigten sich zwei der vier Alli­ierten des Ruhrge­bi­etes, seiner Zechen und seiner Eisen­bah­nen, um die Pro­duk­tion der Berg­w­erke zu überwachen und Koks und Kohle abfahren zu kön­nen. Die 1920 gegrün­de­ten staatlichen Reich­seisen­bah­nen wur­den 1924 in die deutsche Reichsbahn-Gesellschaft umge­wan­delt und mit Schuld­ver­schrei­bun­gen in Mil­liar­den­höhe zugun­sten der Siegermächte belastet.

Das vor­liegende Buch verknüpft diese nebeneinan­der, aber sehr stark miteinan­der ver­wobe­nen Ereignisse sowohl auf der Ebene der großen Poli­tik wie der einzel­ner Orte von Kaiser­slautern bis Wesel und von Aachen bis Dort­mund.

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