Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK April 2017

Eisenbahn-Kurier April 2017

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  • Neue Fahrzeuge: Traxx 3 für DB-Fernverkehr
  • VEB Ammen­dorf: Wag­gons für die Sow­je­tu­nion
  • Mod­ell­gleis: Beton­schwellen per­fekt gestal­tet

Die Mai-Ausgabe 2017 liegt für Sie ab 7. April bei Ihrem Händler bereit

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EK November 2016

Eisenbahn-Kurier 11/2016

Vorbild-Themen

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Elek­trischer Zug­be­trieb in der Rbd Magde­burg – E-Betrieb in Mit­teldeutsch­land zur Reichs­bahnzeit
  • Inno­Trans 2016: 11. Leitmesse für Bahn– und Verkehrstech­nik in Berlin
  • Tot­ge­sagte leben länger! – Plan­dampfver­anstal­tun­gen in Bay­ern und Thürin­gen
  • Der Neue von DB Fer­n­verkehr – Der ICE 4 nimmt Fahrt auf
  • 60 Jahre gut getarnt … – Die Loko­mo­tiven der Bun­deswehr – Teil 1
  • Bam­berg – Licht­en­fels – Nach acht Monaten Umbau noch wiederzuerken­nen?
  • Glo­be­trot­ter Usbek­istan – Neue Schienen­wege durchs Gebirge

11. Inno­Trans – die Zukunft der Mobil­ität

Foto: Paul G. LiebhartFoto: Paul G. Lieb­hart Vom 20. bis zum 23. Sep­tem­ber 2016 fand in Berlin die nun­mehr 11. Leitmesse für Verkehr statt, der sich am darauf­fol­gen­den Woch­enende auf dem Freigelände die Bah­n­tage für die Öffentlichkeit anschlossen. In diesem Jahr waren 2.955 Aussteller aus 60 Län­dern vertreten, die Zahl der Fachbe­sucher stieg auf knapp 145.000.

Ein Schw­er­punkt der diesjähri­gen Inno­Trans war die „Dig­i­tal­isierung 4.0“, d. h. die Nutzung der erfassten Daten für eine umfassende Verbesserung und Ver­füg­barkeit des Per­so­nen– und Güter­verkehrs. Dabei wird die Automa­tisierung erhöht, der Betrieb bis zu 30 % effek­tiver. Mehrere Her­steller präsen­tierten Weit­er­en­twick­lun­gen in der Drehgestellkons­truktion. Die Laufw­erke wer­den noch leichter und leiser. Die nach­fol­gende Abhand­lung fasst die wichtig­sten Neuen­twick­lun­gen vor allem auf dem Fahrzeugsek­tor zusam­men.

Elek­trischer Zug­be­trieb in der Rbd Magde­burg zwis­chen 1923 und 1946

Foto: Hermann Maey, Sammlung H. LinkeFoto: Her­mann Maey, Samm­lung H. Linke Nach der Rbd Halle (im EK 7/2016, S. 6065) folgt die wenig bekan­nte Geschichte des elek­trischen Zug­be­triebes in der angren­zen­den Rbd Magde­burg in der Reichs­bahnzeit und die Auswirkun­gen des Zweiten Weltkriegs auf den elek­trischen Betrieb.

Von den drei in Mit­teldeutsch­land elek­trischen Zug­be­trieb durch­führen­den Direk­tio­nen besaß die Rbd Magde­burg das kle­in­ste elek­tri­fizierte Netz und die wenig­sten elek­trischen Trieb­fahrzeuge. Am 16. Mai 1923 wurde nach der Inbe­trieb­nahme des Uw Gom­mern zwar die Ober­leitung zwis­chen Güter­glück und Magde­burg Hbf mit dem Abzweig zum Vbf Magdeburg-Rothensee erst­mals eingeschal­tet, doch die Auf­nahme des reg­ulären elek­trischen Betriebes zog sich wegen Bauar­beiten an den Magde­burger Bah­nan­la­gen sowie Ellok­man­gels nach der am 26. Juni 1923 durchge­führten Eröff­nungs­fahrt bis zum 12. Feb­ruar 1924 hin.

Der ICE 4 nimmt Fahrt auf

Foto: SiemensFoto: SiemensEr soll das neue Flag­gschiff im deutschen Fer­n­verkehr wer­den – der ICE 4. Mitte Sep­tem­ber stellte die DB die näch­ste ICE-Generation offiziell vor. Ab Ende Okto­ber 2016 wird die DB dann die bei­den ersten Züge der Vorserie im Fahrgast­be­trieb einer aus­giebi­gen Erprobungsphase unterziehen.

Für den Ersatz der betagten IC-Züge sowie auch für die ICE 1 und ICE 2 hatte DB Fer­n­verkehr die Neubeschaf­fung von Hochgeschwindigkeit­szü­gen aus­geschrieben. Im Mai 2011 erfol­gte mit Siemens die Unterze­ich­nung eines Rah­men­ver­trags über bis zu 300 Züge unter dem Arbeit­sti­tel „ICx“. Bom­bardier wurde als bevorzugter Zulief­erer beteiligt. In einem ersten Schritt wur­den 130 Züge bestellt, die ab 2016 (85 Zwölfteiler) bzw. ab 2020 (45 Sieben­teiler) aus­geliefert wer­den. Durch Änderun­gen in den Vor­gaben zur Zugkon­fig­u­ra­tion (nun zwölf statt vor­mals zehn Wagen) war die Entwick­lungsphase erst im April 2014 abgeschlossen. Im Jan­uar 2015 war der erste zwölfteilige Zug fer­tig mon­tiert, es began­nen die Zulas­sungs­fahrten. Ab Herbst 2016

60 Jahre gut getarnt: die Loko­mo­tiven der Bun­deswehr – Teil 1

Foto: Mathias OestreichFoto: Math­ias Oestre­ichUnin­ter­es­sant? Unbeachtet? Oder ein­fach nur geheimnisumwit­tert? Jahrzehn­te­lang waren sie unverzicht­bar für den Dienst am Land, und den­noch ist ihre nun­mehr 60-jährige Geschichte kaum bekannt. In zwei Teilen wagen wir mit Hilfe des Logis­tikkom­man­dos der Bundes­wehr einen Blick auf die Loko­mo­tiven der deutschen Stre­itkräfte.

Mil­itärische Anla­gen, Sper­rge­biet, Schuss­waf­fenge­brauch, Fotogra­fierverbot. Solche Schriftzüge prä­gen die Zau­nan­la­gen rund um Kaser­nen und Muni­tions­de­pots der Bun­deswehr. Sicher­lich einer der Haupt­gründe, dass die Bun­deswehrloko­mo­tiven eher ein Schat­ten­da­sein führten und es kaum brauch­bares Foto­ma­te­r­ial beson­ders aus früheren Jahren von den zeitweise über 50 Maschi­nen gibt.

Aus­bau Bamberg—Lichtenfels

Foto: Thomas NaumannFoto: Thomas Nau­mannSeit dem 11. Jan­uar 2016 war die Teil­strecke Licht­en­fels —Bam­berg inner­halb des Neu– und Aus­baupro­jek­tes VDE 8.1 auf 22 km Länge zwis­chen Hall­stadt und Bad Staffel­stein für den gesamten Zugverkehr ges­perrt. Pünk­tlich am 4. Sep­tem­ber 2016 kon­nte mit Ende der bay­erischen Som­mer­schulfe­rien der Betrieb wieder aufgenom­men wer­den.

Über viele Jahre waren die Arbeiten am Verkehrspro­jekt Deutsche Ein­heit Nr. 8 (VDE 8) nur zöger­lich vor­angekom­men oder ganz ins Stocken ger­aten. Nun geht es Schlag auf Schlag – der Neubauab­schnitt Erfurt—Halle/Leipzig ist seit knapp einem Jahr in Betrieb, der Abschnitt Erfurt—Ebensfeld wird bin­nen eines Jahres in Betrieb gehen, und auf der Aus­baus­trecke Fürth—Ebensfeld sind die meis­ten Abschnitte im Bau. Lediglich nördlich von Fürth tut sich auf einem wenige Kilo­me­ter lan­gen Abschnitt noch nichts, wovon aber nur die Nürn­berger S-Bahn direkt betrof­fen ist. Der einzige Abschnitt, auf dem für den schnellen Fer­n­verkehr noch nicht gek­lärt ist, wie es weit­ergeht, befindet sich rund um Bam­berg.


Modell-Themen im EK 11/2016

Baureihe 210 mit Gasturbine von Roco in H0
Messetelegramm aus Leipzig
Brawa E 75 in H0
Wü. B in H0 von Eisenbahn Canada
Das DC-Car-System von Faller – Teil 1: Grundlagen
Bau­reihe 210 mit Gas­tur­bine von Roco in H0Foto: jsj
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  • Bella Italia“ an der Elbe: Neuer Bauab­schnitt im Miniatur-Wunderland Ham­burg
  • Neue Mod­elle aus Leipzig – Mes­setelegramm von der 21. Modell-Hobby-Spiel
  • Diesel­lok mit Heli-Power – Bau­reihe 210 mit Gas­tur­bine von Roco in H0
  • Alleskön­ner und Digital-Burger: Qde­coder – Next Gen­er­a­tion
  • Der „Kleber-Express“ E 3362 im Jahr 1988 – Zug­bil­dung in Vor­bild & Mod­ell
  • Bunker als Biotop: Ver­steck­ter Blick­fang an der Strecke
  • Brawa: E 75 in H0 – Form­neue Stangen-Großellok
  • Eisen­bahn Canada: Neuer Her­steller edler Mess­ing­mod­elle
  • DB-Neubau-Dampfer – Bau­reihe 65 in 1:45 von MBW
  • Autonomer Straßen­verkehr: Das DC-Car-System von Faller – Teil 1: Grund­la­gen
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

Zug­bil­dung: der Kleber-Express 1988

Foto: chFoto: ch

Eigentlich ist dieser Zug, den wir in unserer Serie „Zug­bil­dung in Vor­bild und Mod­ell“ vorstellen, ein ganz banaler Silberling-Wendezug mit 218. Sein ungewöhn­licher Laufweg von München nach Freiburg, sein Name „Kleber-Express“ und seine Geschichte machen den  E 3362 zu etwas Beson­derem.

MiWuLa – Bella Italia an der Elbe

Foto: FZFoto: FZ

Am 28. Sep­tem­ber wurde der neueste Bauab­schnitt im Ham­burger Miniatur Wun­der­land feier­lich eröffnet. Die jüng­ste Attrak­tion hat das Urlaub­s­land Ital­ien zum Thema. Das Team um Freddy und Ger­rit Braun ent­führt die Besucher nicht nur in die ewige Stadt Rom, son­dern nimmt diese auch mit an den lavaspeien­den Vesuv und nach Pom­peji, an die traumhafte Amal­fiküste, in die Toskana oder nach Cinque Terre. Wir laden Sie ein zu einer kleinen Run­dreise durch „Bella Italia“.

Bunker als Biotop

Foto: Matthias FröhlichFoto: Matthias Fröh­lich

Zu den all­ge­gen­wär­ti­gen Hin­ter­lassen­schaften des Zweiten Weltkrieges gehören Bunker, die noch heute vielerorts zu finden sind. Eine getarntes Bauw­erk nachzubauen und auf der Anlage als „auf­fäl­lig unauf­fäl­li­gen“ Blick­fang zu insze­nieren, ist eine reizvolle Her­aus­forderung. Matthias Fröh­lich zeigt, wie es geht.