Darüber berichtet der neue Eisenbahn-Kurier

EK Dezember 2017

Eisenbahn-Kurier Dezem­ber 2017

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  • Mod­erne Züge: Der Twindexx von Bom­bardier
  • Alte Loks: Über­sicht der erhal­te­nen Reko-50er
  • Messe Leipzig: Großer Bahn­hof für kleine Bah­nen

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EK Dezember 2016

Eisenbahn-Kurier 12/2016

Vorbild-Themen

  • Bren­npunkt Eisen­bahn – Aktuelles ent­lang der Schiene
  • Bau­reihe 143 an Rhein und Ruhr – Vom Gast– zum Heim­spiel
  • Ein schöner Zug! – Orig­i­nal Würt­tem­berger Fahrzeuge beim „Öch­sle“
  • An der Nord­seeküste … – Die Küsten­schutzbahn Aren­sch
  • Am Bk 106 „rechts ab“ – Die Biele­felder „Gum­mibahn“
  • 60 Jahre gut getarnt … – Die Loko­mo­tiven der Bun­deswehr – Teil 2
  • Inno­v­a­tiv in die Zukunft – Neue Triebzüge für Westschweizer Bah­nen

Bau­reihe 143 an Rhein und Ruhr

Foto: Ernst Andreas WeigertFoto: Ernst Andreas Weigert Im Jahr 1991 gelangten die ersten Loko­mo­tiven der DR-Baureihe 243 mietweise in den äußer­sten Westen Deutsch­lands. In Dort­mund und Düs­sel­dorf fan­den bald darauf fast 200 Maschi­nen eine neue Heimat. Nach 25 Jahren deuten die Zeichen jedoch auf Abschied.

Nach der Her­stel­lung der Wirtschafts– und Währung­sunion im Som­mer 1990 im Rah­men der deutschen Wiedervere­ini­gung kam es zu einer Vere­in­barung zwis­chen DB und DR über den gegen­seit­i­gen Ein­satz ihrer Loko­mo­tiven auf den Net­zen der jew­eils anderen Bah­n­ver­wal­tung. Als erstes wurde der Ein­satz der im Bau befind­lichen DR-Baureihe 212 beschlossen, die zunächst vom Bw Mannheim 1 aus erprobt wer­den sollte, da die DR über keine Strecken für die zuläs­sige Höch­st­geschwindigkeit von 160 km/h ver­fügte. Während dieser Probeein­satz nicht zus­tande kam, gelangte im Herbst 1990 jedoch die DR-Baureihe 243 im Westen zum Ein­satz.

Würt­tem­ber­gis­che Fahrzeuge beim „Öch­sle“

Foto: Gerhard BaumFoto: Ger­hard Baum Viele Muse­um­seisen­bah­nen legen sehr großen Wert auf einen Ein­satz möglichst authen­tis­cher Zug­gar­ni­turen auf ihren Strecken. Oft ist dies jedoch nicht möglich. Alexan­der Bückle berichtet darüber, wie sich der Bestand an Orig­i­nal­fahrzeu­gen aus Würt­tem­berg beim „Öch­sle“ im Ver­lauf der ver­gan­genen 31 Jahre entwick­elt hat.

Wer kennt nicht das „Öch­sle“, jene Schmal­spur­bahn von Ochsen­hausen nach Warthausen, die einst nach Bib­er­ach weit­er­führte und heute als Muse­ums­bahn in Betrieb ist. Nach der Ein­stel­lung des Per­so­n­en­verkehrs 1964 und des Güter­verkehrs im Jahr 1983 sind seit 1985 Muse­um­szüge beim „Öch­sle“ unter­wegs. Da zum Zeit­punkt der Auf­nahme des muse­alen Betriebes weder orig­i­nale Per­so­n­en­wa­gen noch Dampfloko­mo­tiven vorhan­den waren bzw. beschafft wer­den kon­nten, wur­den zunächst Loks aus Polen mit Wagen aus Öster­re­ich und der Schweiz einge­setzt. Wagen aus dem angren­zen­den Aus­land prä­gen auch heute noch das Bild bei der 750-mm-Schmalspurbahn. In den ver­gan­genen Jahren sind jedoch zahlre­iche Orig­i­nal­fahrzeuge auf die Strecke zurück­gekehrt und teil­weise auch wieder betrieb­s­fähig aufgear­beitet wor­den.

Am Bk 106 rechts ab – die Biele­felder „Gum­mibahn“

Foto: Ernst Pankatz, Sammlung Josef HögemannFoto: Ernst Pankatz, Samm­lung Josef Höge­mannIm Zweiten Weltkrieg scheute das Deutsche Reich keine Mühe, um den Bahn­be­trieb auf den kriegswichti­gen Ver­sorgungs– und Nach­schublin­ien der Reichs­bahn aufrecht zu erhal­ten. Teil­weise wur­den sogar Umge­hungsstrecken von strate­gisch wichti­gen Bauw­erken angelegt. Eine heute längst vergessene Umge­hung befand sich bei Biele­feld.

Der Trans­port von Rüs­tungs­gütern und son­stigem kriegswichti­gen Mate­r­ial erfol­gte in Deutsch­land bis weit in den Zweiten Weltkrieg hinein rel­a­tiv ungestört. Zwar wur­den immer wieder Bah­nan­la­gen von den Alli­ierten bom­bardiert und fahrende Züge beschossen, aber nach­haltig stören kon­nten die punk­tuellen Luftan­griffe die auf Hoch­touren laufende Trans­port­maschinerie nicht. Im Früh­jahr 1944 hatte dann die US-Airforce damit begonnen, im nord­deutschen Raum Eisen­bah­nan­la­gen zu fotografieren, zu kartieren und zu ver­messen. Die hier gewonnenen Erken­nt­nisse dien­ten als Grund­lage für geplante mas­sive Luftan­griffe, u. a. auch auf die zwis­chen Hamm und Min­den vier­gleisig aus­ge­baute strate­gisch wichtige Haupt­bahn Ruhrge­biet – Han­nover –Berlin.

An der Nord­seeküste … die Küsten­schutzbahn Aren­sch

Foto: Jens GrünebaumFoto: Jens GrünebaumSchon als „Klaus & Klaus“ im Jahr 1985 ihren bekan­nten Schlager­song ein­spiel­ten, waren die Tage der let­zten Küsten­schutzbah­nen an Deutsch­lands Nord­seeküste gezählt. Lässt man die Hal­lig­bah­nen im Nord­westen Schleswig-Holsteins außen vor, rollt in der Nähe von Cux­haven heute die let­zte Feld­bahn durchs deutsche Wat­ten­meer. Jens Grünebaum hat die Bahn für uns besucht.

Der Küsten­schutz hat an der deutschen Nord­seeküste eine lange Tra­di­tion – und auch der Ein­satz von Feld­bah­n­ma­te­r­ial hat dabei schon über 100 Jahre Bestand. Rau­pen und schwere Bau­fahrzeuge wur­den aber spätestens ab den siebziger Jahren zur ern­sten Konkur­renz der kleinen Bah­nen. Viele von ihnen wur­den aufge­lassen und abge­baut, so dass es heute  nicht mal mehr eine Hand­voll von ihnen gibt. Doch in der Nähe von Cux­haven existiert noch eine richtige Küsten­schutzbahn mit Feld­bah­n­ma­te­r­ial und wack­e­li­gen Gleisen …
Der „Nieder­säch­sis­cher Lan­des­be­trieb für Wasser­wirtschaft und Küsten­schutz“ (NLWK) betreibt vom Bauhof Aren­sch aus Küsten­schutz­maß­nah­men im Spieker und Duh­ner Anwachs, wie sich die vor dem Deich gele­gene Landgewin­nung durch Lah­nun­gen und Gräben nennt. Bei jedem nor­malen Hochwasser bleiben so Sed­i­mente zurück, und mit der Zeit bilden sich nach der Ansied­lung des Quellers die Salzwiesen her­aus.

Neue Triebzüge für Westschweizer Bah­nen

Foto: Urs JossiFoto: Urs JossiDas Schweizer Regionalbahn-Netz wird mit bedeu­ten­den Investi­tio­nen mod­ernisiert. Alleine in der Westschweiz kon­nten seit Früh­jahr 2015 über 25 Schmal­spur­fahrzeuge des Her­stellers Stadler Rail bei ver­schiede­nen Bah­nen in Betrieb genom­men wer­den.

Die Schweiz gilt als Eldo­rado unter­schiedlicher Pri­vat­bah­nen, die ihre Infra­struk­tur mit Strecken, Bauw­erken und Fahrzeu­gen über­wiegend in eigener Regie unter­hal­ten und betreiben. Viele dieser Gesellschaften erbrin­gen ihre Leis­tun­gen im öffentlichen Per­so­nen­nahverkehr. Sie gewährleis­ten ein attrak­tives Ange­bot, das fast flächen­deck­end auf einem stündlichen Tak­t­fahrplan basiert und möglichst gute Anschlüsse an die mit den Zen­tren ver­bun­de­nen SBB-Strecken gewährleis­tet. Bei großer Nach­frage während des Berufsverkehrs wer­den heute vielerorts sogar halb– oder vier­tel­stündliche Verbindun­gen ange­boten. An der Finanzierung des Bahn­be­triebes beteili­gen sich neben der Bun­desregierung auch die Kan­tone und Kom­munen, die bei vie­len Pri­vat­bah­nge­sellschaften auch die Aktien­mehrheit besitzen. Die durch die Besteller zu zahlen­den Zug­fahrten wer­den in einer Leis­tungsvere­in­barung geregelt. Nur dank dieser öffentlichen Abgel­tun­gen sind kun­den­fre­undliche Fahrpläne zu gegenüber dem Straßen­verkehr konkur­ren­zfähi­gen Preisen möglich.


Modell-Themen im EK 12/2016

Im großen Neuheitenteil – die Baureihe 95.0 (pr. T 20) in H0 von Märklin
35 Jahre Fremo – Treffen in Riesa
Märklins neue Central Station 3 plus
Modell-Hobby-Spiel in Leipzig
Autonomer Straßenverkehr im Modell – Teil 2
Im großen Neuheit­en­teil – die Bau­reihe 95.0 (pr. T 20) in H0 von MärklinFoto: jsk
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  • 21. Modell-Hobby-Spiel – das Messe-Highlight im Osten
  • 35 Jahre FREMO – Jubiläum­str­e­f­fen in Riesa
  • Autonomer Straßen­verkehr – das DC-Car-System – Teil 2: Ein­fache Steuerung
  • Total nor­mal! – P 2654 im Som­mer 1958 – Zug­bil­dung in Vor­bild & Mod­ell
  • Putzen kann Spaß machen – Märklins neue Cen­tral Sta­tion 3 plus
  • Erstk­las­siger Preuße in H0 – Mehr Wagen­math­e­matik: 2 × B3 Pr 07 = 1 × A3 Pr 04
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Ver­anstal­tun­gen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

Der P 2654 im Som­mer 1958

Foto: chFoto: ch

In unserer Serie „Zug­bil­dung in Vor­bild und Mod­ell“ spielt dieses Mal der P 2654 von Flens­burg nach Neumün­ster aus dem Jahr 1958 die Haup­trolle. Eine pr. P 8, Preußen­wa­gen und „Don­ner­büch­sen“ waren in den fün­fziger Jahren noch ein alltägliches Zug­bild. Aus heutiger Sicht macht ger­ade die ver­meintlich unschein­bare Zusam­men­stel­lung den beson­deren Reiz dieser Zug­gar­ni­tur aus.

Erstk­las­siger Preuße in H0

Foto: Marc HeckmannFoto: Marc Heck­mann

Nach dem Bau eines zwei­klassigen Preußen im EK 10/2016 zeigt uns Christoph von Neu­mann den Bau eines preußis­chen Abteil­wa­gens 1. Klasse in Epoche-III-Ausführung, der u. a. mit Bauteilen aus seinem ­Pro­gramm von CN-Modell gebaut wird.