Zei­tum­stel­lung bei der Deutschen Bahn

xEK Verlagklein KopieBild: Roland H.Palm

 In der kom­menden Nacht, vom 28. auf den 29. Okto­ber 2017, endet in Deutsch­land die Som­merzeit. Um 3 Uhr wer­den die Uhren um eine Stunde auf 2 Uhr zurück­gestellt. Für die Deutsche Bahn (DB) ist die Zei­tum­stel­lung zur Rou­tine gewor­den.

Die in der Nacht verkehren­den elf Fer­n­verkehrszüge wer­den in der um eine Stunde län­geren Nacht an einem geeigneten Bahn­hof ent­lang der Reises­trecke anhal­ten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Züge ihre Ziel­bahn­höfe fahrplan­mäßig erre­ichen und mor­gens nicht eine Stunde zu früh ankom­men.

Regelun­gen für die nächtlichen S-Bahnen

S-Bahnen, die auch nachts verkehren, fahren in der „dop­pel­ten Stunde“ zweimal. Münchens S-Bahnen fahren in der Nacht der Zei­tum­stel­lung nur ein­mal und nicht in der zusät­zlich „gewonnenen“ Stunde.
Bei der Umstel­lung von Som­merzeit auf Win­terzeit wer­den etwa 120.000 Uhren in Bahn­höfen und Dien­sträu­men sowie Auto­maten, Infor­ma­tions– und Steuerungssys­te­men um eine Stunde zurück­gestellt.
Tak­t­ge­ber ist das Funksig­nal der Physikalisch-Technischen Bun­de­sanstalt in Braun­schweig. Dieses Sig­nal wird bei der DB von autark arbei­t­en­den Funkuhren sowie von rund 2.500 Mut­teruhren aufgenom­men und von dort an alle anderen Uhren im Bere­ich der DB weit­ergegeben. Die Anpas­sung aller Uhren dauert etwa eine Stunde.
An mehr als 3.900 kleinen und mit­tleren Bahn­höfen sind bun­desweit über 6.600 Dynamis­che Schrif­tanzeiger (DSA) instal­liert. Sie zeigen die Uhrzeit an und informieren in Echtzeit über Fahrplan­ab­we­ichun­gen. Die Zei­tum­stel­lung bei den DSA erfolgt wie bei vie­len Mobil­tele­fo­nen und Com­put­ern automa­tisch.

Quelle: Deutsche Bahn AG

xIMG 7696Foto: Dierk Lawrenz