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ek-2010-12-96x128Eisenbahn-Kurier 12/2010

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Vorbild-Themen

  • Brennpunkt Eisenbahn – Aktuelles entlang der Schiene
  • Die Aggertalbahn wird zur City-Bahn – Die DB vor 25 Jahren
  • Doppeljubiläum im Großraum Bremen: 100 Jahre VWE und BTE
  • Bahnpost und Postverladung am Bahnsteig
  • Gleisanschlüsse: Grundlage für einen intakten Schienengüterverkehr
  • Vierter Brückenschlag in Kehl: Die neue Rheinbrücke zwischen Kehl und Straßburg
  • Baureihe 420: Auf der Zielgeraden – Die aktuellen Einsätze in Frankfurt (M) und Stuttgart
  • Der interessante Lokomotiv-Lebenslauf: 50 3109
  • Nach jahrzehntelanger Odyssee wieder zuhause: Wagen der Kleinbahn Greifswald – Wolgast
  • Der Künstlerbahnhof Rolandseck – Museum mit Gleisanschluss
  • Damals, einst & jetzt: Das Bw Güstrow
  • Globetrotter China: Die Schmalspurbahn Jiayang Coal Railway

Im Bremer Umland: Doppeljubiläum

VWE7Foto: Andreas MausolfIn einer Broschüre zum 100-jährigen Bestehen der Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE) wird es gleich eingangs ausgesprochen: Selten habe eine Privatbahn so wenig Beachtung gefunden wie diese. Und in der Tat: Spektakuläres hat sich hier nie abgespielt und das war auch gar nicht beabsichtigt.

Gleiches gilt für eine weitere Bahn, deren südlicher Endpunkt nicht weit vom Betriebsmittelpunkt der VWE in Verden entfernt liegt: Das Alltagsgeschehen auf der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE) war ebenfalls meistens bescheiden. Und doch stellen beide Strecken bis auf den heutigen Tag eine wichtige Infrastruktur dar und bieten seit langem im Rahmen von touristischen Aktivitäten auch wieder Personenverkehr an …

Postverladung am Bahnsteig

Bahnpost-09Foto: Slg. Volkhard SternEnde Mai 1997 verabschiedete sich die Post mit den letzten Bahnpostzügen von der Eisenbahn in Deutschland, in der benachbarten Schweiz hielten sie sich noch bis 2004. Damit kehrte einer der ältesten Frachtkunden der Schiene den Rücken, denn bereits 1835 hatte die Bayerische Ludwigsbahn Briefe und Pakete von Nürnberg nach Fürth mitgenommen. Begründet wurde dieser Schritt mit den flexibleren und kostengünstigeren Straßentransporten – das Ergebnis sehen wir heute in Form endloser Lkw-Schlangen auf der Autobahn.

Zur Bundesbahn-Zeit führten fast alle Schnellzüge, aber durchaus auch Eil- und Personenzüge, Bahnpostwagen mit, bis die Intercity-Epoche mit ihren kurzen Systemhaltezeiten den Einsatzbereich der Bahnpost immer mehr beschränkte …

Neuer Brückenschlag bei Kehl

719-Kehl-Inschrift-2010Foto: Heiko FockenNach der Verbindung zwischen Saarbrücken und Forbach (—Metz) verläuft über den Grenzübergang Kehl—Straßburg die verkehrlich bedeutendste Schienenverbindung zwischen Deutschland und Frankreich. An dieser Stelle markiert der hier rund 200 m breite Rhein eine natürliche Grenze, deren Überqueren stets nicht nur den symbolischen, sondern tatsächlich einen realen und aufwendigen Brückenschlag erforderte.

Die Bedeutung dieser Verbindung ist nicht nur daran zu erkennen, dass bereits im Jahr 1861 eine Eisenbahnverbindung zwischen dem damaligen Großherzogtum Baden und dem Kaiserreich Frankreich geschaffen wurde. Vielmehr wurde die Bahnverbindung selbst in Zeiten geschichtlicher Wirren niemals dauerhaft unterbrochen und das Brückenbauwerk über den Fluss im Laufe der Zeit mehrfach völlig neu gebaut – noch dieses Jahr soll die inzwischen vierte Eisenbahnbrücke zwischen Kehl und Straßburg in Betrieb genommen werden …

Spätheimkehrer: Wagen der Kleinbahn Greifswald-Wolgast

Wagen der Kleinbahn Greifswald-WolgastFoto: Klaus Ridder

„Eigentlich wollte ich mir im ehemaligen Kernkraftwerk Greifswald – östlich des Ostseebades Lubmin gelegen – einen Trägerwagen für abgebrannte Brenn­elemente ansehen. Doch da entdeckte ich zwei wunderschön aufgearbeitete Wagen der ehemaligen Kleinbahn Greifswald-Wolgast (KGW) und ihre hochinteressante Geschichte dazu“:

Die beiden aufgearbeiteten Fahrzeuge – ein Personen- und ein geschlossener Güterwagen – gehörten zur ehemaligen KGW, die am 20. Dezember 1898 den planmäßigen Reise- und Güterverkehr auf der Strecke Greifswald—Lubmin—Wolgast aufgenommen hatte, um die Gemeinden der Umgebung mit den Städten Greifswald und Wolgast zu verbin­den. Die ersten Lokomotiven lieferte die Union-Gießerei in Königsberg (Pr), während die Hersteller der Personen- und Güterwagen aus Schlesien kamen: Von der Aktiengesellschaft für Fa­brikation von Eisenbahnmaterial in Görlitz sowie von der Firma Beuchelt & Co. in Grünberg. Die Zü­ge der KGW verkehrten bis kurz vor Kriegs­ende. Im Sommer 1945, also be­reits kurz nach der Kapitulation Deutschlands (8. Mai 1945), wurden die Gleisanlagen der KGW demontiert und mit dem gesamten Fahrzeugpark als Reparationsleistung in die Sowjetunion abtransportiert.

In den Jahren 2007 und 2008 wurden zwei dieser KGW-Wagen in Russland wiedergefunden. Dieter Rittscher – seit 1994 Geschäftsführer der Energiewerke Nord (EWN) und zuständig für den Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerks Greifswald – erhielt aus Russland den Großauftrag, etwa 250 ehemalige sowjetische Atom-U-Boote zu entsorgen. Seine guten Geschäftsverbindungen 

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Modell-Themen im EK 12/2010


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  • Von Regenwalde nach Ornshagen – Große Spur-0-Modulanlage
  • Vegetationsgestaltung (Teil 7) – Gemüsegarten für den Selbstversorger
  • TT-Neuheit von Roco: Schnellfahrdampflok 18 201 der DR
  • 100 Jahre Berninabahn – Modellbahnausstellung in Pontresina
  • 15. „modell-hobby-spiel“ in Leipzig
  • Brandschaden bei der Schwarzwald-Modellbahn: EK-Interview mit Anlagenbetreiber Thomas Panzer
  • H0-Neuheit von NPE Modellbau: Diesellok-Exot V 45
  • Neue Lasercut-Gebäudemodelle
  • Die Baureihe 118 der DR von Piko
  • Neues Leben im Anhalter Bahnhof: Die H0-Anlage des DTM Berlin wird restauriert
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Große Modulanlage in großer Spur

spur-null-modulFoto: Frank ZargesBereits 1995, zu einer Zeit, als die Spurweite 0 noch ein Nischendasein fristete, entschied sich Michael Ziegeler zum Umstieg auf diesen Maßstab. Vorgänger gab es zunächst in TT und danach in der Baugröße H0. Seitdem beschäftigt er sich mit dem Anlagen- und Fahrzeugbau in dieser „handlichen“ Größe – unter aktiver Mitwirkung seiner Frau, die ebenfalls von der Modellbahn begeistert ist. Als Anlagenthema wurde eine normalspurige Nebenbahn der Epoche III nach DB-Vorbild gewählt, die in Modulbauweise errichtet wurde.

Und ebenfalls seit 1995 ist Michael Ziegeler Mitglied der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Spur 0 (www.argespur0.de). Er baut seine Anlage nach der Modulnorm die­ses Vereins, so dass sie sich bei Treffen problemlos mit anderen Anlagen verbinden lässt. Seit dem Jahr 2000 wurde mit einigen gleich­gesinnten Kollegen in der Nähe von Berlin ein Raum angemietet, in dem ein Teil der Module steht und auch Ausstellungen stattfinden.

Die Aufnahmen zu diesem Beitrag stammen von der Dortmunder Intermodellbau vor drei Jahren. Dort wurde eine U-förmige Anlage mit einem Punkt-zu-Punkt-Betrieb präsentiert, bestehend aus den Bahnhöfen Regenwalde und Ornshagen sowie einigen Streckenmodulen. Die Bahnhofsnamen sind real, allerdings stammen sie von der schmalspurigen Regenwalder Kleinbahn in Pommern. Die Umsetzung ins Modell …

118 der DR von Piko

Piko 118 002Foto: jskPiko baut seine in diesem Sommer gestartete Produktreihe „Expert“ konsequent weiter aus. Neuestes H0-Modell in dieser Reihe ist die vierachsige Variante der Baureihe 118 (V 180, B’B’) der Deutschen Reichsbahn.

Auf den ersten Blick weiß das neue Piko-Modell sofort zu gefallen. Die zahlreichen feinen Nietreihen auf dem Lokdach springen dem Betrachter zuerst ins Auge, gefolgt von den Rahmen der Scheibenheizung in den Führerstandsfenstern. Aber auch einem zweiten, genaueren Blick hält das Modell stand. Der Formenbau von Piko hat sehr gute Arbeit geleistet, was besonders die Lüftungsgitter in den Dachschrägen zeigen. Obwohl das Lokgehäuse aus Kunststoff aus nur einer einzigen Spritzform kommt, geben diese sowohl die obere Gitterstruktur als auch  …