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ek-2011-05

Eisenbahn-Kurier 5/2011

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Vorbild-Themen

  • Brennpunkt Eisenbahn: Aktuelles entlang der Schiene
  • Neue Dieselloks des Typs Voith Gravita für die DB – Die neue Baureihe 261
  • Glück gehabt! – Warum 18 612 (18 520) erhalten geblieben ist
  • Am Wasserkran in Wittenberge: DR-Dampfbetrieb vor 40 Jahren
  • Erinnerungen an die Baureihe 04 – Lokomotiv-Geschichte
  • agilis – BeNEX-Tochter für den SPNV in Bayern
  • Der interessante Lokomotiv-Lebenslauf: 56 119
  • Dem Furka-Virus verfallen – Freiwilligenarbeit an der Dampfbahn Furka-Bergstrecke
  • Bahnsteigszenen: Impressionen auf dem Bahnsteig aus alten Tagen
  • Die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn – Reisetipp für Eisenbahnfreunde
  • Einst & Jetzt: Mannheim-Friedrichsfeld
  • Globetrotter Afrika – Dampfbetriebene Industriebahnen im südlichen Afrika

Voith Gravita – neue Dieselloks für die DB

Alle 261 – so auch Lok 261 018 – für die DB sind grundsätzlich mit Rangierkupplungen ausgestattet. Aufnahme: Stefan KolpatzikAlle 261 – so auch Lok 261 018 – für die DB sind grundsätzlich mit Rangierkupplungen ausgestattet. Aufnahme: Stefan Kolpatzik

Unser Autor Karl Gerhard Baur garantiert beste Informationen über neue Triebfahrzeuge. Im neuen EK schreibt er: „Im Juli 2008 bestellte die DB als Nachfolgerin für die verschiedenen Varianten der Baureihe 290 bei Voith Turbo Lokomotivtechnik (VTLT) 130 vierachsige dieselhydraulische Lokomotiven mit Mittelführerhaus für den schweren Rangierdienst sowie für den leichten Streckendienst und für Übergabefahrten. Nach mehr als 36 Jahren erhält die DB damit erstmals wieder neue Dieselloks, die bemerkenswerterweise mit hydraulischer Leistungsübertragung ausgerüstet sind. Die Investitionssumme für die neuen Lokomotiven beträgt rund 250 Mio. €. Die neuen Loks werden bei der DB die Baurei­henbezeichnung 261 tragen. Die  Auslieferung erfolgt zwischen 2010 und 2013 …”

Warum die 18 612 erhalten geblieben ist

18-612-Lindau18 612 Lindau verlässt Lindau Hbf im Aptil 1961; Aufnahme Illig, Sammlung Burkhard Wollny„Das war’s dann!“ meinten die Eisenbahnfreunde an jenem regnerischen 29. Mai 1965. Gerade war mit 18 622 die S 3/6-Abschiedsfahrt von Augsburg über Donauwörth nach Treuchtlingen und über Ingolstadt zurück nach Augsburg zu Ende gegangen. Zu Ende ging damit auch die Ära der bei der Bundesbahn im Betriebsalltag eingesetzten Länderbahn-Schnellzugdampflokomotiven, zu denen ja die in Minden eingesetzten LVA-Loks nicht zählten.

Dass 18 622 im Juni 1965 noch einmal kurzzeitig eingesetzt wurde, hatte sie einem Unwetter am Arlberg zu „verdanken“, wodurch Schnellzüge über die alte S 3/6-Stammstrecke München—Lindau umgeleitet werden mussten. Nachdem an der Arlbergstrecke die Schäden ausgebessert worden waren, konnte 18 622 endgültig abgestellt werden. Man überführte sie nach Lindau-Reutin und stellte sie dort in die langen Reihen ausgemusterter und auf ihre Verschrottung wartender S 3/6. Niemand konnte sich damals vorstellen, dass viele Jahre später – 1996 und nach ihrer erneuten Aufarbeitung im Jahr 2010 – mit 18 478 wieder eine S 3/6 unter Dampf zu sehen sein würde. Als einzige 18.6 blieb aber nicht die gerade erwähnte 18 622 erhalten, sondern ihre Schwesterlok 18 612 – dies jedoch nur durch einen glücklichen Umstand:

Im November/Dezember 1954 im AW Ingolstadt aus …

Erinnerung an die kurzlebige Baureihe 04

04001-im-Jahr-1932Hermann Maey porträtierte 1932 die von Krupp gelieferten Mitteldruck-Lok 04 001 in Grunewald.
Aufn.: Slg. Robin Garn
Von Hansjürgen Wenzel. Im ersten Typisierungsplan von 1921 nahm die Reichsbahn zwei 2’ C 1’-Schnellzuglok-Reihen mit 20 t Achsdruck auf: die Zweizylinderlok Reihe 01 und die Vierzylinder-Verbundlok Reihe 02. Weil sich aber der Ausbau der Schnellzugstrecken auf den Achsdruck von 20 t aus mehreren Gründen verzögerte, enthielt der erweiterte Typisierungsplan zwei 2’C1’-Schnellzuglok-Reihen mit nur 17 t bzw. 18 t Achsdruck: die Zweizylinderlok Reihe 03 und die Vierzylinder-Verbundlok der Reihe 04.

Die einzige bekannte Aufnahme der 04 002 (auf Indizierfahrt) wurde uns dankens­wer­ter­weise von Henning Kollmann, Essen zum Abdruck im Heft zur Verfügung gestellt und gibt Anlass zu einem kleinen Rückblick auf diese beiden …

agilis – BeNEX-Tochter für den Nahverkehr in Bayern

Bei Dettenhofen ist 440 604/104 am 22. Februar 2011 für den mittäglichen Schüler­zug ag 84459 (Parsberg—Regensburg Hbf) eingeteilt. Aufnahme: Kay BaldaufBei Dettenhofen ist 440 604/104 am 22. Februar 2011 für den Schüler­zug ag 84459 (Parsberg—Regensburg Hbf) eingeteilt. Aufnahme: Kay Baldauf Zum letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2010 trat das neugegründete Unternehmen „agilis“ erstmals im planmäßigen SPNV in Bayern auf dem „E-Netz Regensburg“ an – im Juni 2011 kommen weitere Leistungen im Rahmen des „Dieselnetzes Oberfranken“ hinzu. Aus diesem Grund möchten wir das Nahverkehrsunternehmen auf den folgenden Seiten vorstellen.

Bei der Ausschreibung der Nahverkehrsleistungen auf den elektrifizierten Strecken rund um Regensburg durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bekam Ende 2007 die Hamburger Hochbahn AG den Zuschlag. Für den Betrieb des E-Netzes Regensburg haben die Hochbahn und das Unternehmen BeNEX zum 23. Februar 2009 die Tochter agilis Eisenbahngesellschaft gegründet. Der Verwaltungssitz befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Regensburger Hauptbahnhof im Posthof an der Galgenbergbrücke. Hauptanteilseigner an agilis ist die Hochbahn mit 51 %, BeNEX als Expansionsholding der Hochbahn ist mit 49 % an dem Unternehmen beteiligt …

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Modell-Themen im EK 5/2011


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  • Die Pöhlwassertalbahn – Teil 2: H0e-Anlage der IG Schmalspurmodule Sachsen
  • „Die Russen kommen“ – Der Flachwagen SSyl 19 von Krüger in H0
  • Neuheit in H0: Baureihe 10: Die letzte DB-Neubaudampflok von Roco
  • „We may be plastic but our love is real“ – Eine etwas andere Dachbodenanlage …
  • Grandmaket – ein Land ensteht im Modell: Neue Schauanlage in St. Petersburg
  • Neu von KM 1: Die Baureihe 983 in 1:32 – Der „Glaskasten“ und bayerische Lokalbahnwagen
  • OntraXS: Modellbahnausstellung in den Niederlanden
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Flachwagen SSyl 19 – russische Bauart

ssyl-19Zum Blickfang kan der SSyl 19 von Krüger Modellbau werden – Marc Heckmann zeigt das Wie.

Sicherlich mag sich der Eine oder Andere fragen, warum sollte man einen vierachsigen Flachwagen selbst bauen ? Nun, einerseits schließt dieser Wagen eine Lücke im Wagenpark der Modellwelt und andererseits bereitet der Zusammenbau des Modells einen ungeheueren Bastelspaß, da alle Bauteile sehr passgenau und sauber ausgearbeitet sind. Zudem bietet der Wagen eine reichhaltige Anzahl von besonderen Details: vor allem die frei bewegliche Bindeösen! Diese schreien förmlich danach mit Gütern und Lasten verzurrt zu werden. Dies regt zu weiteren Bastelstunden an und schafft Raum für die eigene Kreativität.

Schön ist auch, dass es von diesem Wagen noch eine weitere Variante gibt, den Flachwagen XXtro 39 mit umlaufenden Bordwänden. Aber dazu in einem weiteren Bericht demnächst mehr. Nun erst einmal viel Spaß mit dem SSyl 19 ...

Glaskasten in 1:32 von KM 1

glaskasten-km1Zum Glaskasten von KM 1 gibt es auch noch kurze Lokalbahnwagen. Aufn: RZZu groß, zu teuer? Trotz der Faszination, die von den Modellen der Spur 1 ausgeht, gibt es bei vielen Modellbahnern immer wieder diese Vorbehalte. Natürlich haben sie eine gewisse Berechtigung – allgemeingültig sind sie jedoch nicht. Ein gutes Gegenbeispiel ist der zur Spielwarenmesse von KM 1 vorgestellte „Glaskasten“ (Baureihe 983/bayer. PtL 2/2), zu dem es auch passende, sehr kurze Lokalbahnwagen nach bayerischem Vorbild gibt.