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EK Juli 2018

Eisenbahn-Kurier 7/2018

Vorbild-Themen

  • Brennpunkt Eisenbahn – Aktuelles entlang der Schiene
  • Dampfspektakel I – Rund um Trier
  • Ein „kurzes“ Gastspiel: SNCF-Triebwagen im F-Zug-Dienst
  • DB-232 in Osteuropa – Verbleibe in Bulgarien, Rumänien und Ungarn
  • Simulation made in Halle – Historischer S-Bahn-Fahrsimulator in Berlin
  • Ultimative Bimmelbahn: Durchläuten auf Oldenburger Nebenbahnen
  • Dampfspektakel II – Volldampf im Nördlinger Ries
  • 628.2 bei GW Train Regio – Aktuelle Einsätze in der Tschechischen Republik
  • Baureihe 746.0: Neues Gleisarbeitsfahrzeug (GAF) für DB Netz
  • Einst & Jetzt – Klusenstein (Hönnetal)
  • Globetrotter Indien: Abschied auf Raten – das indische Meterspurnetz

Dampfspektakel I und II

Foto: Charly KisselFoto: Charly Kissel Gleich zwei große Dampfveranstaltungen begeisterten Ende April bzw. Anfang Mai die Eisenbahnfreunde in Deutschland und lockten Dampflokfans aus aller Welt nach Rheinland-Pfalz und Bayern. Drehten beim „Dampfspektakel 2018“ rund um Trier Personenzüge ihre Runden, standen rund um Nördlingen vornehmlich Güterzüge auf dem Programm.

Als Spektakel wird allgemein ein Ereignis bezeichnet, das Aufsehen erregt. Und das trifft es auf den Punkt. Denn diese Veranstaltung – die in bereits gewohnter und bewährter Manier nunmehr zum sechsten Mal vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Schienenzweckverband geplant, organisiert und durchgeführt (sowie letztlich auch bezahlt) wurde – sucht in dieser Form weltweit ihresgleichen. An insgesamt vier Tagen in Folge wurde die viertgrößte Stadt dieses Bundeslandes von „König Dampf“ regiert. Und sein Volk kam, um ihm in aller Ehrfurcht zu huldigen. Wieder einmal zeigte sich, dass der Sympathieträger Dampflokomotive in der Lage ist, Menschen zu begeistern und sie somit an die Bahnhöfe oder an die freie Strecke zu locken oder/und zur Mitfahrt in von solchen Maschinen gezogenen Zügen zu motivieren. Genau das war auch die Intention der Veranstaltung: In erster Linie sollte die heimische Bevölkerung dazu bewegt werden, das Verkehrsmittel Eisenbahn nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Gilt es doch mehr denn je, die Übermacht des Autos im Individual-Verkehr zu bekämpfen.

SNCF-Triebwagen im F-Zug-Dienst

Foto: Carl Bellingrodt/EK-VerlagFoto: Carl Bellingrodt/EK-Verlag Ab Herbst 1952 brachten die SNCF und die DB gemeinsam ein bemerkenswertes F-Zugpaar auf den Weg. Die wechselvolle Geschichte eines ungeliebten Zuges …

Sieben Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und drei Jahre nach Ende der Besatzungszeit zeigten sich die deutsch-französischen Beziehungen noch angespannt, die Aussöhnung hatte vor allem auf Wirken von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle gerade erst begonnen. Das Saarland war noch abgetrennt und unter französischer Kontrolle, erst 1957 erfolgte der Beitritt zur Bundesrepublik. Doch beide Länder waren 1952 auch maßgeblich an der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) – der sogenannten Montanunion – beteiligt, über deren Zustandekommen und Ausrichtung jedoch zuvor intensiv diskutiert wurde, zu unterschiedlich waren die Ansichten der einzelnen Länder. In diese schwierige europäische Findungsphase fiel auch die Einführung eines neuen F-Zug-Paares von dem die Bundesbahn-Mitteilungen im Herbst 1952 zu berichten wussten: „Monsieur Gabriel Guedra aus Metz, der französische Triebwagenführer, und seine beiden Kollegen waren nicht wenig überrascht, als ihnen am 5. Oktober 1952 im Frankfurter Hauptbahnhof eine junge Dame lächelnd einen großen Blumenstrauß überreichte als leuchtenden Gruß Frankfurts an die französische Metropole.

DB-232 in Osteuropa (Bulgarien, Rumänien & Ungarn)

Foto: Hans WiskerkeFoto: Hans WiskerkeIm EK 4/2018 hatten wir über den Verblieb zahlreicher Lokomotiven der „Ludmilla“-Familie in Polen berichtet. Doch auch in Bulgarien, Rumänien und Ungarn sind etliche 232 verblieben, die sich nach wie vor in DB-Eigentum befinden.

In Bulgarien und Rumänien verkehren bereits seit 2007 DB-Diesellokomotiven der Baureihe 232. Nachdem DB Schenker (heute wieder DB Cargo) seine Auslandsgeschäfte in Ost­europa erweitert hatte, wurden aus Deutschland neben Loks der Baureihen 204 und 219 auch etliche nicht mehr benötigte 232 hierher verlagert. Die Lokomotiven werden zwischen den DB-Cargo-Töchtern in Bulgarien und Rumänien gelegentlich auch hin- und hergetauscht. Hinzu kommen seit 2012 Mieteinsätze bei der Raaberbahn/ GySEV in Ungarn.

Ultimative Bimmelbahn – Durchläuten auf Oldenburger Nebenbahnen

Foto: Gerd WolffFoto: Gerd WolffKönnen Nebenbahnen anders klingen, und bekamen früher auf manchen oldenburgischen Strecken die Fahrgäste ständig etwas auf die Ohren? EK-Autor Gerd Wolff klärt ein heute vergessenes Stück Signalgeschichte auf …

Früher war zur Absicherung von unbeschrankten Bahnübergängen – in der Regel an Nebenbahnen – den Lokführern vorgeschrieben, ein akustisches Signal durch Läuten oder Pfeifen abzugeben, um die Verkehrsteilnehmer auf der Straße zu warnen. Die Stellen, an denen das Signal zu geben war, waren mit Läute- (L) oder Pfeif­tafeln (P) gekennzeichnet. Das Signalbuch der DB, gültig vom 15. Dezember 1959 an, zeigt in Abschnitt E die Läute- und Pfeiftafeln.

Globetrotter: Abschied auf Raten beim indischen Meterspurnetz

Foto: Thomas KabischFoto: Thomas KabischJedem Reisenden aus der westlichen Welt bietet Indien auch heute noch Eindrücke, wie kaum irgendein Ort auf der Erde. Der Alltag einer indischen Stadt wirkt chaotisch: Menschenmassen, Krach, unglaublicher Straßenverkehr und mittendrin überall Kühe. Aber nicht zu vergessen: Auch die Indian Railways, als Transportrückgrat des gewaltigen Landes.

Die früher vorherrschende Exotik wird heute allerdings von ernsthaften Umweltproblemen überschattet. Nahezu überall, wo Menschen leben, türmt sich der Müll, die Luft in den Städten ist kaum zu atmen. Sogar ein Wetterbild „Smog“ wurde zwischenzeitlich eingeführt, denn gerade in der trockenen Jahreszeit herrscht dieser in vielen Ballungsräumen Indiens. Im November 2017 war die Luftverschmutzung derart bedenklich, dass einige Fluggesellschaften den Verkehr nach Indien gänzlich einstellten, ein Tag in Delhi sollte zu dieser Zeit dem Rauchen von 40 Zigaretten entsprechen.


Modell-Themen im EK 7/2018

Durch den Pott mit Dampf und Diesel
Hintergründe von JoWi
E 18/118 von Piko in H0
Die V 36 in H0 von Brawa
Anbringen von Zuglaufschildern
Durch den Pott mit Dampf und DieselFoto: Jürgen Wisckow
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  • Reviermodule in H0 – Stahlwerk mit Dampf und Diesel
  • „Hintergründiges“ von JoWi – Jürgen Wischermann im EK-Interview
  • Individuelle Bruchsteinmauern: Mauerbau mit Steinen von Vampisol
  • E 18/118 von Piko – Neuer „Edelrenner“ in H0
  • N 4125 Kiel – Lübeck – Zugbildung in Vorbild & Modell
  • Die V 36 von Brawa – Formneuheit in H0
  • Eine Einsatzstelle entsteht … – Teil 2: Versorgung für Dampf- und Dieselloks
  • Kräftiger Sechsachser – „Erstling“ 151 001 von Piko in H0
  • Gegen das Schildersterben – Anbringen von Zuglaufschildern
RUBRIKEN:

Flohmarkt • Modellbahn-Kolumne • Neuheiten-Kurier • Veranstaltungen Vorbild/Modell • Impressum/Leserbriefe

DB-Nahverkehrszug mit Variationen: N 4125 Kiel – Lübeck in Vorbild & Modell

Foto: chFoto: ch

Auch ganz normale Nahverkehrszüge können abwechslungsreiche Zugbildungen haben. Der N 4125 bot im Winterfahrplan 1983/84 nicht nur typische DB-Fahrzeuge der fünfziger/sechziger Jahre mit den letzten Einsätzen der V 200.0, sondern auch während der Woche wechselnde Zugbildungen …

Individuelle Bruchsteinmauern von Vampisol

Foto: Thorsten StröverFoto: Thorsten Ströver

Die einfachste Methode, eine Mauer zu bauen, ist das Aufstapeln von Bruchsteinen und Fixieren mit Mörtel. Was beim Vorbild recht simpel ist, wird im verkleinerten Modellbau zur Herausfordung. Thorsten Ströver hat zusammen mit zwei weiteren Modellbauern auf kleinen Dioramen individuelle, realistisch wirkende Bruchsteinmauern mit Hilfe der neuen Gipselemente von Vampisol errichtet und berichtet von seinen Erfahrungen …