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Eisenbahn-Kurier 4/2011

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Vorbild-Themen

  • Brennpunkt Eisenbahn: Aktuelles entlang der Schiene
  • Nachtfahrt zum Brenner auf der 139 133 – Nächtliche Tour durch die Alpen
  • Nebenbahn Staßfurt—Egeln: Wiederauferstehung als Museumsbahn
  • Der interessante Lokomotiv-Lebenslauf – 151 001
  • HLB Hessenbahn auf dem Main-Lahn-Sieg-Netz: Neues SPNV-Angebot der Hessischen Landesbahn
  • Flakwagen für die Reichsregierung: Eisenbahn-Geschichte
  • Einst & Jetzt – Der Bahnhof Coesfeld im Münsterland
  • Strandgut des Zweiten Weltkrieges: Überprüfung des Schadparkes der DR 1952
  • 150 Jahre Siegstrecke – Jubiläum der Bahnlinie Troisdorf—Siegen
  • 75 Jahre Doppelstockfahrzeuge aus Görlitz: Auslieferung des ersten Doppelstockwagens 1936
  • Terug naar Toen – Dampffestival in den Niederlanden
  • Globetrotter China: Aktueller Dampfbetrieb im Land der Mitte

Nachtfahrt zum Brenner auf der 139 133

fuehrerstand-e-139Der Führerstand der 139 133 strahlt den unwiderstehlichen Charme einer längst vergangenen Eisenbahnepoche aus. Foto: Dirk Höllerhage

Oft sind es die unvorhergesehenen Begegnungen, die das Leben spannend und lebenswert machen: In einer Januarnacht 2010 fotografierte ich vereiste Züge im tief verschneiten Münchener Hauptbahnhof, bis der Frost auch mich außer Gefecht setzte. Um mich etwas aufzuwärmen, suchte ich in einem abgestellten, unbeleuchteten Redesign-Silberling für ein paar Minuten Schutz vor der eisigen Kälte. Im Wagen sitzt bereits ein Mann, der anscheinend die gleiche Idee hatte. Schnell kommen wir ins Gespräch, und ich erfahre, dass er Martin Stocker heißt und als Lokomotivführer bei Lokomotion arbeitet. Er wartet auf den Regionalexpress nach Kufstein und wird noch in dieser Nacht von dort einen Güterzug hinauf zum Brenner fahren! „Und wenn du mal wieder in München bist, ruf mich an. Dann nehme ich dich mit auf eine nächtliche Tour durch die Alpen!“ so seine freundliche Einladung.…

150 Jahre Siegstrecke

siegstreckeAus Schnellzugwagen preußischen Ursprungs ist dieser Eilzug gebildet. Aufnahme: Carl Bellingrodt, Slg. Wolfgang ClössnerDie Hansestadt Köln hatte stets enge Handelsbeziehungen zu Belgien und den Niederlanden. Namhafte Geschäftsleute aus beiden Ländern siedelten sich in Köln an. Sie gründeten dort Unternehmen von Weltrang, so z.B. Felten & Guilleaume, Pfeifer & Langen sowie Van der Zypen & Charlier.

Köln war aber auch ein wichtiger Außenposten Preußens. Eine Generation zuvor, im Jahr 1815, wurde das Land erst von Napoleon befreit. Eine Generation zuvor, im Jahr 1815, wurde das Land von Napoleon befreit. Die Sorge vor Kriegen mit Frankreich war groß, und sie sollte sich noch mehrmals bewahrheiten. Man scheute daher das Risiko, eine Eisenbahnstrecke entlang des Rheines zu bauen. Um den Anschluss mit Alt-Preußen bemühte sich die Cöln-Mindener Eisenbahn. Sie betrieb ebenso den Bau der Deutz-Gießener Eisenbahn.

Ihre steigungsarme Linie führte durch das Siegtal nach Betzdorf. Von dort aus folgte sie in einer langen Steigung dem Hellertal und erreichte später Gießen. Eine kluge Linienführung, welche die erheblich schwieriger zu bewältigenden Höhenzüge von Westerwald und Taunus vermied …

HLB Hessenbahn auf dem Main-Lahn-Sieg-Netz

hessen-main-siegDie HLB 24972/24974-Garnitur fährt bis Gießen vereinigt und wird dort geflügelt.
Aufnahme: Albert Hitfield
Seit dem vergangenen Fahrplanwechsel fährt die HLB Hessenbahn auf dem Main-Lahn-Sieg-Netz und bedient damit die Linien RE 40 von Frankfurt (M) nach Siegen und RB 30 von Gießen nach Marburg mit Flügelzügen im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

Das Main-Lahn-Sieg-Netz wurde von RMV und NWL in einer europaweiten Ausschreibung vergeben. Dabei bekam die HLB Hessenbahn den Zuschlag für den Betrieb des Netzes. Seit der Betriebsaufnahme im Dezember 2010 hat das Unternehmen für 13 Jahre den SPNV der beiden Strecken von Frankfurt (M) über Gießen nach Siegen sowie der Anschlussleistungen von Gießen nach Marburg übernommen. Die HLB erbringt hier 1,3 Mio. Zugkm pro Jahr, wovon der Großteil mit 1,1 Mio. Zugkm auf den RMV als Aufgabenträger entfällt – zuvor war auf beiden Strecken ausschließlich DB Regio unterwegs.

Strandgut des Zweiten Weltkrieges

17-schadlok17 1108 (Henschel 1914/12018) sah bei der Besichtigung in Grimmenthal noch verhältnismäßig gut aus, doch das täuschte. Aufnahme DR/Slg. Heinz Schnabel

Die älteren Leser werden sich noch an die zahlreichen Schadlokomotiven erinnern, die Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf vielen Bahnhöfen in langen Reihen abgestellt standen. Für diese Orte bürgerte sich schon bald das Wort „Lokfriedhof“ ein, das sich bis heute in der Fachliteratur gehalten hat. Neben den DR-Schadlokomotiven, also jenen Maschinen, die wegen ihrer großen Schäden bislang nicht wieder instandgesetzt werden konnten und die zuvor meistens schon als Ersatzteilspender dienten, bevölkerten auch noch zahlreiche „Fremdlokomotiven“ ausländischer Bahnverwaltungen diese Abstellorte.

Im Jahr 1952 beschloss die DR eine erneute Überprüfung ihres Schadparkes und schickte dafür zahlreiche Kommissionen auf die Lokfriedhöfe. Die Aufgabe der Prüfer bestand in einer detaillierten Schadaufnahme und einer umfassenden Dokumentation. Die Schadaufnahme wurde in der Regel von vier Fachleuten, im einzelnen von zwei Kesselprüfern sowie zwei Betriebsingenieuren vorgenommen, die von der Gene­ral­direktion (GD) der DR, den RAW und dem zuständigen Reichsbahnamt (Rba) entsandt wurden. Die Schadaufnahme und deren Dokumentation bildeten schließlich die Grundlage für die spätere Entscheidung einer Kommission, ob die betreffende Lok …

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Modell-Themen im EK 4/2011


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  • Die Pöhlwassertalbahn – Teil 1: H0e-Anlage der IG Schmalspurmodule Sachsen
  • Liliput „flirtet“ nun auch in N – Der Stadler-Triebzug FLIRT in 1:160
  • Das EG Volgelsheim von Faller in H0: Bahnhofsgebäude nach Vorbild aus dem Elsaß
  • Neu bei Faller: Lasercut – Das EG Klingenberg in Mischbauweise
  • Köf II in H0 von Lenz: Rangiervergnügen „de luxe“
  • Neuheiten 2011 – Was in Nürnberg nicht zu sehen war
  • Digitale Ideen 2011: Digitalneuheiten von der Spielwarenmesse
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Das EG Volgelsheim von Faller

Volgelsheim-FallerFaller hat die unterschiedliche Färbung der Sandsteine hervorragend wiedergegeben und sie hell verfugt. Foto RZNeben den ersten Modellen mit Lasercut-Bauteilen hat Faller mit dem EG Volgelsheim zur Spielwarenmesse 2010 auch ein beachtenswertes Gebäude in herkömmlicher Kunststoff-Spritzgusstechnik vorgestellt.

Der konstruktive Aufbau, die hervorragende Passgenauigkeit und die ausführliche, reich bebilderte Anleitung entsprechen dem von Faller seit vielen Jahren gewohnten Bild. Doch Volgelsheim kann auch mit einigen Besonderheiten aufwarten. An erster Stelle ist die aufwendige Farbgebung der Fassaden zu nennen. Die Steine des Mauerwerks weisen unterschiedliche Färbungen auf und sind hell verfugt. Beachtlich ist die stimmige Wiedergabe vieler Details, bis hin zu Fenstergittern, Papierkörben und korrekt wiedergegebenen Zäunen.

Köf II in H0 von Lenz

Lenz-KffUnter dem Führerhausdach verbirgt sich die eigentliche Innovation des Modells: der Decoder mit USP. Foto: jskDas wird sich manch einer gedacht haben, als Lenz zur letztjährigen Spielwarenmesse ein H0-Modell der Kleinlok Köf II in Epoche III angekündigt hat, gab es doch bereits eine solche Minilok von Brawa und von Märklin bzw. Trix.

Nun hat uns in diesen Tagen das Testmodell der kleinen Lenz-Rangierlok erreicht. Eine erste Probefahrt mit dem Modell gibt schnell die Anwort: Jawohl! Genau so eine Lok hat bis heute gefehlt! Warum das so ist, dass lesen Sie im neuen EK …